Guter Einstand von Keeper Dornebusch

Frey nach Derby-Nullnummer: "Ein Schritt nach vorne"

Michael Frey (l.) vs. Mergim Mavraj

Rassiges Duell: FCN-Stürmer Michael Frey (l.) vs. den Fürther Mergim Mavraj. imago images

Man habe die Verunsicherung zu Beginn gespürt, meinte Frey nach dem Schlusspfiff des 265. Frankenderbys, wollte aber lieber über die zweite Hälfte sprechen: "Da waren wir das klar bessere Team mit etlichen Chancen. Wir haben den Ball laufen lassen und technisch sauberer gespielt." Letztlich bedauerte der wie immer ackernde Stürmer, dass es trotz des "Schrittes nach vorne" nicht zum Sieg gereicht habe. "Wir haben unsere Chancen nicht verwertet, mussten eigentlich gewinnen."

Keller freut die Null

Und dachte dabei wahrscheinlich vor allem an den Hochkaräter von Iuri Medeiros in der Schlussminute, als der Joker frei vor Sascha Burchert vorbeischoss. "Das macht er ja nicht absichtlich", nahm Keller den "niedergeschlagenen" Portugiesen gegenüber "Sky" in Schutz. Der Coach ordnete sein Debüt hinterher ein: "Das erste Spiel ist natürlich immer besonders, dazu gleich dieses Derby." Unter dem Strich herrsche Freude und Zufriedenheit, dass das Team die Trainingsinhalte so gut umgesetzt habe. Vor allem die zweite Hälfte hatte es Keller an seinem 49. Geburtstag angetan, da habe man sich "gut reingearbeitet, und aus dem Grund hätten wir auch nicht unverdient gewonnen". Als sehr wichtig bezeichnete der Coach auch "die Null hinten nach acht Gegentoren in zwei Spielen".

"Ich habe es ganz gut gemacht.

Felix Dornebusch

"Zu null, das ist natürlich schön", freute sich mit dem sicheren und Ruhe ausstrahlenden Felix Dornebusch auch ein zweiter Debütant. Sein Fazit unterschied sich nicht allzu sehr: "Wir haben gebraucht, um reinzukommen." Danach hätte man "besser gespielt" und gezeigt, "dass wir ein Team sind. Wir haben uns in jeden Zweikampf geworfen und etwas Respekt zurück verdient." Am Ende sei es ein Stück weit bitter, das wir "nur 0:0 spielen". Mit seiner Leistung zeigte sich der 25-jährige Schlussmann zufrieden: "Ich habe es ganz gut gemacht", sagte Dornebusch bescheiden, der Fragen zu seiner Zukunft über seinen bis Sommer laufenden Vertrag abblockte: "Meine Situation? Die ist unwichtig! Es geht jetzt nur darum, weiter an Sicherheit zu gewinnen."

Die nächste Gelegenheit dazu gibt es am kommenden Samstag (13 Uhr) beim Duell mit Wehen Wiesbaden vor heimischer Kulisse. "Wenn wir unter der Woche im Training dran bleiben, holen wir auch drei Punkte", prophezeite Sturmkante Frey.

jch