2. Bundesliga 2006/07, 9. Spieltag
20:37 - 21. Spielminute

Tor 0:1
Antar
Rechtsschuss
Vorbereitung Pitroipa
Freiburg

20:53 - 37. Spielminute

Tor 1:1
Demai
Linksschuss
Vorbereitung Daham
K'lautern

21:17 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (K'lautern)
St. Bohl
für S. Müller
K'lautern

21:23 - 52. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Khizaneishvili
für Diarra
Freiburg

21:32 - 61. Spielminute

Gelbe Karte
Khizaneishvili
Freiburg

21:36 - 64. Spielminute

Tor 1:2
Pitroipa
Linksschuss
Vorbereitung Antar
Freiburg

21:39 - 68. Spielminute

Gelbe Karte
Borbély
K'lautern

21:41 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (K'lautern)
Villar
für Pavlovich
K'lautern

21:41 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (K'lautern)
Simpson
für Reinert
K'lautern

21:55 - 83. Spielminute

Gelbe Karte
Hajnal
K'lautern

21:56 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Kruppke
für Matmour
Freiburg

22:00 - 88. Spielminute

Tor 1:3
Coulibaly
Linksschuss
Vorbereitung Pitroipa
Freiburg

22:02 - 89. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Sanou
für Pitroipa
Freiburg

FCK

SCF

Erste Lauterer Heimniederlage

Coulibaly setzt den Schlusspunkt

Freiburgs Mohamad beglückwünscht Torschütze Antar (li.)

Breisgauer Freude: Freiburgs Mohamad beglückwünscht Torschütze Antar (li.). dpa

Beim 1. FC Kaiserslautern gab es im Vergleich zur jüngsten 0:1-Niederlage im DFB-Pokal beim FC Bayern München folgende personelle Änderungen: Im Tor stand wieder Stammkeeper Macho für Fromlowitz, der im Pokal ran durfte. Des Weiteren spielten Bouzid, Reinert, Daham und Pavlovich für Ouattara, Schönheim, Lexa und Karadas.

Freiburgs Trainer Volker Finke brachte nach der 0:1-Niederlage im DFB-Pokal beim VfL Wolfsburg Mohamad und Aogo für die Georgier Khizaneishvili und Iashvili (Adduktorenprobleme).

Die Partie im gut gefüllten Fritz-Walter-Stadion nahm früh Fahrt auf, auch, weil die Gäste aus dem Breisgau große Angriffslust zeigten. Lauterns Start war eher holprig, die Wolf-Elf tat sich schwer gegen das frühe Stören der Breisgauer und leistete sich zahlreiche Abspielfehler.

Die erste Gelegenheit gehörte dem SCF: Nach einer Ecke von Aogo verlängerte Schwaab den Ball mit der Hacke aus sechs Metern aufs kurze Eck, doch ein Lauterer rettete auf der Linie.

Freiburg war das tonangebende und spielstärkere Team, deckte zudem immer wieder Abstimmungsprobleme in der Hintermannschaft des FCK auf. Die Pfälzer ihrerseits kamen zu keinem geordneten Spielaufbau, es gab keine Ballstafette über mehr als drei Stationen, dann wechselte der Ballbesitz wieder an die Gäste.

Die Freiburger Überlegenheit wurde in der 21. Minute folgerichtig mit dem Führungstreffer belohnt: Pitroipa setzte sich am linken Flügel durch und flankte mit Übersicht an den zweiten Pfosten, wo Antar völlig freistehend aus sechs Metern den Ball volley unter die Latte versenkte.

Der 9. Spieltag

Abgesehen von einer von Pavlovich kläglich vergebenen Schusschance aus 16 Metern war von den Pfälzern in der Offensive nichts zu sehen. Anders die Breisgauer, bei denen viel über die linke Seite mit dem quirligen Pitroipa lief. Die Finke-Schützlinge entwickelten viel Druck und spielten mit Tempo nach vorne. Coulibaly verpasste mit einem satten Schuss vom linken Strafraumeck den rechten Torwinkel und somit das 2:0 nur knapp.

Das stotternde Lauterer Aufbauspiel war auch der gut organisierten Freiburger Deckung geschuldet, die früh und energisch angriff, zudem immer wieder Überzahlsituation am Ball schuf.

Umso überraschender fiel in der 37. Minute der Ausgleich: Daham legte im Strafraum mit Übersicht zurück auf Demai, der direkt mit links aus 15 Metern halblinker Position abzog und flach ins lange Eck traf.

Lautern war nun aufgewacht, Freiburg ein wenig geschockt. Die Pfälzer drängten auf den Führungstreffer, der SCF schwamm nun ein bisschen, rettete das Remis aber in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel bewies Lautern weiterhin den Biss, der erst kurz vor der Pause entwickelt worden war, Freiburg hielt jetzt aber gut dagegen. Die Teams lieferten sich ein intensives Treffen im Mittelfeld, neutralisierten sich dort aber zumeist. Torraumszenen waren Mangelware. Seltene Freistoßchancen wurden vergeben, sowohl Aogo als auch Borbely zielten zu hoch.

Aber aus genau einer solchen Pattsituation heraus entwickelte sich die erneute Führung für Freiburg: Nach einem weiten Pass aus der eigenen Hälfte lief Pitroipa alleine auf den herauseilenden Macho zu, spielte diesen aus und schob den Ball ins leere Tor (64.).

Lautern war um eine Antwort bemüht, aber nicht kreativ genug, auch eine zu finden. Außer bei Schussversuchen von Hajnal aus der zweiten Reihe gab es keine Gefahr für das Tor von Walke. Die Freiburger standen defensiv meist sicher und lauerten - vornehmlich in Person von Coulibaly und Pitroipa - auf schnelle Gegenstöße.

Die Breisgauer hielten das Kraft raubende Pressing aufrecht, griffen früh an und versuchten so, die Lauterer vom Strafraum fernzuhalten, was meist hervorragend gelang.

In der 88. Minute entschieden die Freiburger die Partie mit dem 3:1 vorzeitig für sich: Der überragende Pitroipa setzte sich im Laufduell gegen Bouzid durch und passte mit Übersicht quer in den Strafraum zu Coulibaly, der mit links flach unter Macho einschob und so seine gute Leistung krönte.

Spieler des Spiels

Jonathan Pitroipa Mittelfeld

1,5
Tore und Karten

0:1 Antar (21', Rechtsschuss, Pitroipa)

1:1 Demai (37', Linksschuss, Daham)

1:2 Pitroipa (64', Linksschuss, Antar)

1:3 Coulibaly (88', Linksschuss, Pitroipa)

K'lautern

Macho 4 - S. Müller 5 , Béda 4,5, Bouzid 5, Bellinghausen 5,5 - Borbély 5 , Reinert 5 , Demai 4,5 , Hajnal 5 - Pavlovich 5 , Daham 5

Freiburg

Walke 4 - Mohamad 3,5, Diarra 4 , Schwaab 3,5, Ibertsberger 3 - Riether 3, Antar 2 , Aogo 4, Coulibaly 3 - Matmour 4 , Pitroipa 1,5

Schiedsrichter-Team

Peter Sippel München

2,5
Spielinfo

Stadion

Fritz-Walter-Stadion

Zuschauer

30.736

Kaiserslautern muss nun den schweren Gang zum Tabellennachbarn Duisburg antreten, der SC Freiburg dagegen ist am 10. Spieltag Gastgeber des Tabllenvorletzten Eintracht Braunschweig.