2. Bundesliga 2006/07, 8. Spieltag
15:13 - 59. Spielminute

Gelbe Karte
Schäfer
Aue

15:15 - 60. Spielminute

Tor 1:0
Siradze
Rechtsschuss
Vorbereitung Klinka
Aue

15:18 - 63. Spielminute

Spielerwechsel (Braunschweig)
Kuru
für Banecki
Braunschweig

15:23 - 67. Spielminute

Tor 2:0
Klinka
Linksschuss
Vorbereitung Kurth
Aue

15:24 - 70. Spielminute

Gelbe Karte
Husterer
Braunschweig

15:31 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Aue)
Dostalek
für Schäfer
Aue

15:33 - 77. Spielminute

Tor 3:0
F. Heller
Rechtsschuss
Aue

15:38 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Aue)
Juskowiak
für Klinka
Aue

15:42 - 87. Spielminute

Spielerwechsel (Aue)
Rupf
für Siradze
Aue

15:43 - 88. Spielminute

Spielerwechsel (Braunschweig)
Hauswald
für Rische
Braunschweig

AUE

BRA

Kein gelungenes Debüt für Trainer Vasic

Aue siegt im Sechs-Punkte-Spiel

Bei Erzgebirge Aue nahm Trainer Schädlich im Vergleich zur 0:4-Niederlage in Kaiserslautern zwei Wechsel vor. Für Ehlers und Kos rückten Loose und Schäfer in die Startaufstellung.

Der neue Braunschweiger Coach Vasic baute sein Team nach dem 2:0-Erfolg gegen 1860 München auf drei Positionen um. Der zuletzt überragende Tobias Schweinsteiger musste mit einem Muskelfaserriss passen. Für ihn rückte Weiland ins Team. Für Fuchs und Siegert kamen zudem Tauer und Banecki zum Einsatz.

Das Spiel begann mit einer engagierten Vorstellung der Gastgeber. Aue riss das Geschehen an sich und kam bereits in den ersten Minuten zu Gelegenheiten. In der 3. Spielminute war es Klinka, der eine Hereingabe von Brecko nur knapp verpasste. Dann flankte Klinka selbst von der rechten Seite auf Siradze, der seinen Kopfball nur ans Außennetz des von Stuckmann gehüteten Tores setzte.

Doch die Anfangsoffensive von Erzgebirge verpuffte bald und es brachen 25 schwache Zweitligaminuten an. Erst ab der 33. Spielminute kam mit dem ersten Torschuss der Eintracht wieder Schwung in die Richtung weisende Begegnung. Brinkmanns Schuss ins kurze Eck war jedoch eine sichere Beute für Torhüter Bobel.

Nach einer guten Offensivaktion von Klinka, der aber mit seinem schwächeren linken Fuß scheiterte, ging es in der turbulenten Schlussphase der ersten Halbzeit Schlag auf Schlag. Die bis dahin beste Einschussmöglichkeit der Begegnung bot sich in der 42. Minute dem Braunschweiger Rodrigues, der mit seinem Schuss aus zwölf Metern aber am aufmerksamen Bobel scheiterte. Nur eine Minute später die nächste hochkarätige Chance für die Eintracht: Brinkmann hob den Ball über Bobel, ging aufs leere Aue-Tor zu und wurde erst in letzter Sekunde durch den zurückeilenden Brecko am Einschieben gehindert. Weitere Schussmöglichkeiten auf Seiten der Gastgeber durch Siradze und Schäfer wurden abgeblockt. Ein Kopfball von Rische verfehlte das Gehäuse von Aue deutlich. Nach einer schwungvollen Anfangs- und Schlussphase gingen beide Teams in die Kabine.

Der 8. Spieltag

Die zweite Hälfte begann mit viel Leerlauf. Beide Teams brachten kaum Offensivaktionen zustande. Viele Pässe wurden quer gespielt, Bälle in die Spitze landeten meist beim Gegner.

In einer Phase, in der Braunschweig die Kontrolle übers Spiel gewann, schlug Aue in der 60. Minute aus heiterem Himmel zu. Klinka lenkte die Aufmerksamkeit der Braunschweiger Abwehr auf sich, legte an die Strafraumgrenze, von wo aus Siradze mit einem wuchtigen Schuss die 1:0-Führung für Aue besorgte. Der harte Schuss gehörte nicht zu der Kategorie "unhaltbar". Stuckmann schätzte den nicht besonders gut platzierten Ball falsch ein, so dass das Leder hinter ihm in den Maschen einschlug.

Diese Führung gab den Gastgebern die nötige Sicherheit. Nur acht Minuten nach dem 1:0 legte Klinka nach. Kurth zog kraftvoll von der linken Seite in den Sechzehner und legte quer auf den mitgelaufenen Klinka. Dieser hatte keine Mühe das Leder aus kurzer Distanz mit dem linken Fuß über die Linie zu drücken. Aue spielte in der Folgezeit befreit auf – Braunschweig zeigte Auflösungserscheinungen.

In der 78. Minute dann die endgültige Entscheidung. Der starke Klinka brachte den Ball vors Tor. Der erste Schuss wurde noch abgeblockt, doch im Nachschuss war Heller zur Stelle und schob den Ball unhaltbar ins lange Eck. In der Schlussphase hätte Trehkopf sogar das 4:0 besorgen können, scheiterte aber mit einem beherzten Schuss am Pfosten. Wenig später pfiff Schiedsrichter Aytekin die Partie ab.

Spieler des Spiels

David Siradze Sturm

2,5
Tore und Karten

1:0 Siradze (60', Rechtsschuss, Klinka)

2:0 Klinka (67', Linksschuss, Kurth)

3:0 F. Heller (77', Rechtsschuss)

Aue

Bobel 4 - Brecko 4, N. Loose 4, Emmerich 3, Adamski 4 - F. Heller 4 , Kurth 3, Schäfer 4 , R. Trehkopf 4 - Klinka 3 , Siradze 2,5

Braunschweig

Stuckmann 4,5 - Holsing 4, Jülich 4, Husterer 4 , Tauer 4 - Banecki 4 , Lieberknecht 4, Brinkmann 3,5, K. Rodrigues 3,5, D. Weiland 4 - Rische 4

Schiedsrichter-Team

Deniz Aytekin Oberasbach

2
Spielinfo

Stadion

Erzgebirgsstadion

Zuschauer

10.400

Nach einer schwachen ersten Halbzeit mit besseren Gelegenheiten für Braunschweig, spielte Aue die überraschende Führung in die Karten. Danach dominierten die Gastgeber nach belieben, Braunschweig brach ein. Aufgrund der guten Möglichkeiten der Eintracht vor der Pause fiel der Erfolg mit 3:0 aber etwas zu hoch aus.