2. Bundesliga 2006/07, 6. Spieltag
20:53 - 39. Spielminute

Gelbe Karte
Grlic
Duisburg

20:53 - 39. Spielminute

Gelbe Karte
Rahn
Rostock

20:54 - 40. Spielminute

Gelbe Karte
Bugera
Duisburg

21:30 - 59. Spielminute

Gelbe Karte
Langen
Rostock

21:35 - 64. Spielminute

Gelbe Karte
Kern
Rostock

21:43 - 71. Spielminute

Spielerwechsel (Duisburg)
Caligiuri
für Grlic
Duisburg

21:44 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Rostock)
Cetkovic
für Shapourzadeh
Rostock

21:47 - 75. Spielminute

Gelbe Karte
Beuckert
Duisburg

21:48 - 76. Spielminute

Tor 1:0
Kern
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Cetkovic
Rostock

21:49 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Duisburg)
Daun
für Blank
Duisburg

21:52 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (Duisburg)
Book
für Y. Mokhtari
Duisburg

21:56 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Rostock)
K. Madsen
für Kern
Rostock

21:58 - 86. Spielminute

Spielerwechsel (Rostock)
Rathgeb
für Rydlewicz
Rostock

ROS

MSV

2. Bundesliga

Kern bestraft Beuckerts Blackout

Rostock punktgleich mit KSC auf Platz zwei

Kern bestraft Beuckerts Blackout

Duisburgs Blank gegen Rostocks Shapourzadeh.

Gefühlvoll, aber letzten Endes mit leeren Händen: Duisburgs Blank gegen Rostocks Shapourzadeh. dpa

Bei Hansa Rostock gab es im Vergleich zum jüngsten 1:1-Unentschieden beim FC Augsburg folgende personelle Änderungen: Im Angriff lief Hähnge an Stelle von Cetkovic neben Shapourzadeh auf.

Duisburgs Trainer Rudi Bommer brachte nach dem torlosen Remis gegen den TSV 1860 München im Tor gezwungenermaßen Beuckert für den an der Schulter verletzten Stammkeeper Koch.

Es war ein recht zerfahrener und hektischer Beginn beider Teams. Duisburg baute ruhiger auf, konnte sich aber zunächst nicht durchsetzen. Hansa agierte stürmischer, leistete sich aber viele kleine Fehler und Missverständnisse.

Der Ball sprang oft einer Flipperkugel gleich durchs Mittelfeld. Der Ballbesitz wechselte sekündlich zwischen den Mannschaften. Die Torhüter waren beschäftigungslos.

Der 6. Spieltag

Die ersten nennenswerten Aktionen besaß Rostock: Erst zielte Shapourzadeh mit einem Drehschuss etwas zu weit links, dann brachte Rydlewicz einen Freistoß aus dem Mittelfeld mit Effet in den Strafraum, kein Feldspieler kam mehr an den Ball, doch Beuckert hechtete an den rechten Pfosten und fing das Leder.

Einen Aufreger gab's in der 19. Minute: Ein Treffer von Gledson aus sechs Metern nach abgefälschter Freistoßflanke von Rydlewicz fand wegen einer Abseitsstellung keine Anerkennung. Abgefälscht hatten den Ball aber Blank.

Rostock war nun klar Spiel bestimmend, gewann die Mehrzahl der Zweikämpfe, drängte den MSV tief hinten rein und zeigte viel Zug zum Tor. Duisburg kam häufig einen Schritt zu spät, wirkte mitunter zu zaghaft, wollte dem Kampfspiel der Hanseaten mit schönem Kombinationsfußball begegnen, manövrierte sich damit aber ins Hintertreffen.

Gegen Ende der ersten Hälfte wurde die Partie unfair und hitzig. Auf beiden Seiten ließen sich die Spieler theatralisch fallen, schubsten und zettelten Rangeleien an. Zwar keine brutalen, aber sehr unschöne Szenen.

In der 45. Minute hatte Hansa nochmal eine Großchance zur Führung: Kern kam aus neun Metern halbrechter Position frei zum Schuss, zielte aber nicht genau genug, Beuckert reagierte klasse und hielt.

Es gab keine personellen Änderungen zu Beginn der zweiten Hälfte. Die Halbzeitansprache von MSV-Trainer Bommer war aber sicherlich sehr laut. Duisburg zeigte nun viel mehr Biss, ging energischer in die Zweikämpfe und entwickelte mehr Vorwärtsdrang.

Die Partie war nun ausgeglichen. Beide Teams versuchten, das Mittelfeld schnell zu überbrücken. Das hohe Tempo, das die Mannschaften anschlugen, forderte aber seinen Tribut in Form von Ungenauigkeiten im Abspiel. Etwas mehr Ruhe und Übersicht wäre Erfolg versprechender gewesen.

Während Rostock kaum mehr den Weg in den MSV-Strafraum fand, hätte Dusiburg in der 66. Minute in Führung gehen können, wenn nicht müssen: Lavric tauchte nach Steilpass von Bugera sieben Meter vor dem Tor in halbrechter Position auf, schoss aber rechts vorbei.

Etwas überraschend fiel denn zu diesem Zeitpunkt die Führung für Hansa: MSV-Keeper Beuckert vertändelte nach einem Rückpass den Ball an den nachsetzenden Cetkovic und foulte diesen dann von hinten. Kern verwandelte den fälligen Strafstoß sicher hoch ins rechte Eck (76.).

Duisburg drängte nun noch stärker nach vorne, Hansa hatte Schwerstarbeit in der Defensive zu verrichten, tat dies aber gut organisiert und zweikampfstark. Und nach Balleroberung setzten die Hanseaten zu schnellen Gegenangriffen an.

Duisburg probierte es in den Schlussminuten mit der Brechstange, das Abwehrbollwerk der Hanseaten verteidigte den Vorsprung aber mit vereinten Kräften und Geschick über die Zeit.

Spieler des Spiels

René Rydlewicz Mittelfeld

2
Tore und Karten

1:0 Kern (76', Foulelfmeter, Rechtsschuss, Cetkovic)

Rostock

Schober 3 - Langen 3 , Sebastian 2,5, Gledson 2, Stein 3 - Bülow 3, Rydlewicz 2 , Kern 2,5 , Rahn 4 - Shapourzadeh 3,5 , Hähnge 3

Duisburg

Beuckert 5 - C. Weber 4, Filipescu 4,5, Schlicke 4, Blank 4,5 - Bodzek 4,5, Grlic 4 , Y. Mokhtari 4 , Bugera 3,5 - Lavric 2,5, Idrissou 3

Schiedsrichter-Team

Babak Rafati Hannover

2,5
Spielinfo

Stadion

Ostseestadion

Zuschauer

27.000 (ausverkauft)

Rostock behielt seine weiße Weste, ist weiter ungeschlagen und fährt nun mit beiter Brust nach Burghausen. Der MSV Duisburg dagegen verließ erstmals als Besiegter den Platz, kann aber am 7. Spieltag gegen Freiburg Wiedergutmachung betreiben.