Münchnerinnen sind im Topduell beim VfL unter Zugzwang

FC Bayern: Gelingt in Wolfsburg die schnelle Revanche?

Lena Goeßling und Ingrid Syrstad Engen vom VfL Wolfsburg im Duell mit Linda Dallmann vom FC Bayern.

Lena Goeßling und Ingrid Syrstad Engen vom VfL Wolfsburg im Duell mit Linda Dallmann vom FC Bayern. imago images

Mit 1:3 unterlag der FCB vergangenen Samstag im eigenen Stadion im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen die Wolfsburgerinnen, gelingt in Wolfsburg die schnelle Wiedergutmachung? Scheuer ist davon überzeugt. "Es macht uns Mut und gibt uns Selbstvertrauen, dass wir so eine Topleistung gegen diesen Topgegner abrufen konnten", meinte der Bayern-Coach auf der Vereinswebsite. "Wir haben im Pokalspiel bereits vieles richtig gemacht. Daran werden wir festhalten und versuchen, es ein zweites Mal so umzusetzen. Gewisse Aspekte müssen wir aber auch noch verfeinern, um zu gewinnen."

Der Druck bei Bayern ist durch das Pokal-Aus sicher nicht kleiner geworden.

VfL-Trainer Stephan Lerch

Fehlen werden beim FCB im Duell der beiden in den vergangenen Jahren dominierenden Teams weiter Kapitänin Melanie Leupolz, Nicole Rolser und Giulia Gwinn. Auch Wolfsburg muss auf wichtige Spielerinnen verzichten. Claudia Neto (muskuläre Probleme) und Svenja Huth (Innenbandverletzung im Knie) stehen nicht zur Verfügung.

Optimismus herrscht aber nicht nur bei den Bayern, sondern auch beim bislang in neun Liga-Spielen auch neunmal siegreichen VfL, der sechs Zähler mehr als die Münchnerinnen auf dem Konto hat. "Der Druck bei Bayern ist durch das Pokal-Aus sicher nicht kleiner geworden", meinte VfL-Trainer Stephan Lerch auf der Internetseite des Klubs. "Und die Tabellensituation kann man nicht ganz ausblenden."

Aber auch nicht die wenig überzeugende Leistung beim Pokalerfolg. "Wir haben in der Defensive häufig zu passiv agiert und unser Pressing nicht entschlossen durchgezogen", kritisierte Lerch, der sich aber sicher ist, "dass wir es am Samstag besser machen".

Hoffenheim spielt nur 2:2

Und Wolfsburg könnte sich mit einem Sieg nicht nur vom drittplazierten FCB absetzen, sondern auch den Vorsprung auf die TSG Hoffenheim ausbauen. Der Tabellenzweite musste sich am Freitagabend beim 1. FFC Frankfurt mit einem 2:2 begnügen. Allerdings lag die TSG nach Toren von Feiersinger (53.) und Mauron (68.) schon 0:2 hinten, ehe Bühler (73.) und Pankratz (77.) mit einem schnellen Doppelschlag noch einen Zähler retteten.

nik