2. Bundesliga 2006/07, 2. Spieltag
14:11 - 11. Spielminute

Gelbe Karte
Grammozis
RW Essen

14:25 - 26. Spielminute

Gelbe Karte
Wehlage
RW Essen

14:33 - 33. Spielminute

Gelbe Karte
Hansen
Freiburg

14:42 - 42. Spielminute

Tor 1:0
Younga-Mouhani
Kopfball
Vorbereitung Kiskanc
RW Essen

15:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Iashvili
für Matmour
Freiburg

15:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Aogo
für Hansen
Freiburg

15:16 - 60. Spielminute

Spielerwechsel (RW Essen)
Serkan Calik
für Kiskanc
RW Essen

15:20 - 63. Spielminute

Spielerwechsel (RW Essen)
Nikol
für Bieler
RW Essen

15:22 - 66. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Cafu
für Bencik
Freiburg

15:24 - 68. Spielminute

Gelbe Karte
Pitroipa
Freiburg

15:28 - 72. Spielminute

Tor 2:0
Wehlage
Rechtsschuss
Vorbereitung Löbe
RW Essen

15:36 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (RW Essen)
Maczkowiak
für Zaza
RW Essen

15:43 - 87. Spielminute

Gelbe Karte
Nikol
RW Essen

RWE

SCF

Schwache Freiburger erzielen wieder kein Tor

Mit Kampf zum Erfolg

Essens Lorenzón im Luftkampf gegen Freiburgs Olajengbesi

Essens Lorenzón im Luftkampf gegen Freiburgs Olajengbesi dpa

Essens Trainer Uwe Neuhaus formierte seine Startelf im Vergleich zur 1:0-Niederlage in Kaiserslautern auf einer Position um. Für den verletzten Boskovic lief Ferhat Kiskanc von Beginn an auf.

Freiburgs Coach Volker Finke stellte seine Anfangsformation nach dem 0:0-Unentschieden gegen Hansa Rostock auf einer Positionen um. Für Iashvili spielte Henrich Bencik von Anfang an.

Beide Mannschaften begannen die Partie zurückhaltend. Sie bemühten sich mit sicheren Pässen in den eigenen Reihen, Ruhe und Sicherheit zu gewinnen. Doch die Essener benötigten weniger Zeit, um in die Partie zu finden und drängten die Gäste aus Freiburg in ihre Hälfte. Nach knapp zehn Minuten kamen auch die Freiburger mit viel Einsatz in die Partie und durften dann sogar jubeln: Nach einem Freistoß von der rechten Seite durch Bührer nickte der Libanese Roda Antar den Ball in die Maschen. Referee Weiner entschied jedoch auf Freistoß, da Antar seinen Gegenspieler geschoben haben soll (13.).

In der Folge merkte man beiden Mannschaften an, dass sie durch schnelles Angriffsspiel diese Partie auf jeden Fall für sich entscheiden wollten. Nennenswerte Chancen ergaben sich trotzdem nicht. Nach einer Ecke von der rechten Seite durch Freiburgs Kapitän Coulibaly ergab sich die erste große Tormöglichkeit für den Sportclub: Die Flanke des Mannes aus Mali rutschte an Freund und Feind vorbei quer durch den Strafraum direkt vor die Füße des völlig überraschten Mohamad, der das Leder aus fünf Metern über das Tor der Essener schoss (23.).

Innerhalb von fünf Minuten waren beide Mannschaften dem ersten Tor sehr nahe: Zuerst lief Pitroipa, nachdem er steil geschickt wurde, allein auf Essens Torwart Zaza zu. Sein Passversuch in die Mitte wurde jedoch von Lorenzón fast zu einem Eigentor abgefälscht. Danach köpften die Freiburger die anschließende Ecke aus fünf Metern am Tor vorbei, auch wenn Schiri Weiner die Partie schon unterbrochen hatte (32.). Im Anschluss setzte sich Essens Verteidiger Michael Bemben mit einem Sprint auf der rechten Außenbahn durch und flankte in die Strafraummitte. Löbe kam zwar angeflogen, er verpasste das Leder jedoch hauchdünn (34.). Kurz vor dem Pausenpfiff dann doch die Führung für die Essener: Ferhat Kiskanc schlug einen Freistoß von der rechten Seite mit dem linken Fuß in den Strafraum der Gäste aus Freiburg. Younga-Mouhani übersprang die gesamte Abwehr der Freiburger und nickte das Leder mit einem wuchtigen Kopfball in die Maschen (42.). Die Gastgeber unterbanden in den ersten 45 Minuten geschickt das Kombinationsspiel der Gäste.

Die Freiburger kamen besser aus der Kabine. Nach einer Flanke von der linken Seite konnte Freiburgs Verteidiger Mohamad das Leder mit dem Kopf nicht im gegnerischen Tor unterbringen (47.). Die Essener standen in der Defensive gut organisiert und wehrten die Flanken von den Freiburgern sicher ab. Trotz zweier Wechsel bei Freiburg fehlte weiterhin der Spielfluss. Dennoch bot sich dem Sportclub die nächste Torchance: Roda Antar konnte den Ball am gegnerischen Strafraum behaupten und legte quer auf den neuen Mann Dennis Aogo, der sofort aus zentraler Position abzog. Das Leder rutschte knapp am rechten Torpfosten vorbei (58.).

Doch Freiburg hatte große Probleme gegen kämpfende Essener das Kombinationsspiel aufzuziehen. Die Essener kamen aus einer guten Defensive zu vielversprechenden Chancen: Zuerst spielte Grammozis den Ball in die Tiefe. Wehlage versuchte den Pass zu erlaufen und das Leder im Kasten unterzubringen. Sein Schuss flog aber am linken Torpfosten vorbei (71.). Im Anschluss dann das verdiente 2:0 für die Heimmannschaft: Nach einer hohen Flanke an die Strafraumkante der Gäste verlängerte Löbe den Ball mit dem Kopf auf Wehlage. Der Essener nahm das Leder ganz ruhig direkt und schoss mit seinem rechten Fuß aus halbrechter Position ins rechte Eck. Freiburgs Torwart Walke hatte keine Chance, den Ball zu parieren (72.). Die Führung insgesamt verdient, da das Team aus Essen aus einer gut organisierten Defensive schnell nach vorne spielte und die Freiburger Angriffe durch starkes Zweikampfverhalten im Keim erstickten.

Spieler des Spiels

Dimitrios Grammozis Mittelfeld

2
Tore und Karten

1:0 Younga-Mouhani (42', Kopfball, Kiskanc)

2:0 Wehlage (72', Rechtsschuss, Löbe)

RW Essen

Zaza 4 - Bemben 3,5, Kläsener 2,5, Hysky 3,5, Bieler 3,5 - Lorenzon 2,5, Younga-Mouhani 3 , Grammozis 2 - Wehlage 2,5 , Kiskanc 3,5 , Löbe 3

Freiburg

Walke 3 - Riether 3, Mohamad 3,5, Olajengbesi 3,5, Bührer 4 - Hansen 3 , Antar 4, Coulibaly 3, Pitroipa 2 , Matmour 4 - Bencik 4,5

Schiedsrichter-Team

Michael Weiner Hasede

5
Spielinfo

Stadion

Georg-Melches-Stadion

Zuschauer

15.076

Die Essener hatten noch die Möglichkeit, das dritte Tor zu erzielen: Nach einem schlechten und überraschenden Rückpass zu Freiburgs Keeper Walke und nach dem schlechten Abwehrversuch verfehlte Löbe das Tor auf Höhe der Strafraumgrenze per Fallrückzieher nur knapp (81.). Danach agierte Rot-Weiss Essen abgeklärt und gab dem SC Freiburg nie das Gefühl, noch ein Tor erzielen zu können. Durch starkes Zweikampfverhalten in der Defensive und gute Chancenverwertung in der Offensive ging der Sieg völlig verdient an die Mannschaft aus Essen.