2. Bundesliga 2006/07, 2. Spieltag
18:06 - 6. Spielminute

Tor 1:0
Kern
Rechtsschuss
Vorbereitung Rahn
Rostock

18:17 - 18. Spielminute

Gelbe Karte
Liebers
Aue

19:11 - 55. Spielminute

Spielerwechsel (Rostock)
Hähnge
für von Walsleben-Schied
Rostock

19:20 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Aue)
Curri
für Klinka
Aue

19:25 - 70. Spielminute

Gelbe Karte
Rydlewicz
Rostock

19:28 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Rostock)
Shapourzadeh
für Rydlewicz
Rostock

19:29 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Aue)
Dostalek
für Kurth
Aue

19:29 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Aue)
Demir
für Liebers
Aue

19:40 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Rostock)
Yelen
für K. Hansen
Rostock

19:42 - 87. Spielminute

Gelbe Karte
Schober
Rostock

ROS

AUE

2. Bundesliga

Hansa siegt im Ostduell

Nach zuletzt drei Niederlagen wieder ein Heimsieg für Rostock

Hansa siegt im Ostduell

Rostocks Trainer Frank Pagelsdorf nahm im Vergleich zum 0:0 beim SC Freiburg nur eine Änderung vor. Für den gesperrten Bülow, der am ersten Spieltag die Gelb-Rote-Karte gesehen hatte, startete Hansen.

Aues Coach Gerd Schädlich veränderte seine Anfangself nach dem 1:0-Auftaktsieg gegen Unterhaching auf drei Positionen: Im Mittelfeld spielte Heller für Brecko. Neben Juskowiak stürmten Klinka und Siradze anstelle von Curri und Demir.

Im strömenden Dauerregen erwischte Hansa Rostock vor ausverkauftem Haus einen Start nach Maß. Nach nur fünf Minuten flankte Neuzugang Rahn von der linken Seite traumhaft in den Sechzehner auf Kern, der Torwart Bobel vom keine Chance ließ und den Ball im langen Eck versenkte. Bei Rahns Hereingabe hatte sich Trehkopf zuvor verschätzt.

Spielberichte

Auch wenn die frühe Führung Hansa auf dem nassen Rasen mehr Sicherheit gab, taten sich beide Teams mit den Platzverhältnissen sichtlich schwer. Gegen zaghafte Auer hatten die Gastgeber die Partie dennoch unter Kontrolle, ohne dabei vor dem gegnerischen Tor für allzu große Gefahr zu sorgen. Die beste Gelegenheit zum zweiten Tor vergab Sebastian, als er sich nach Beinlichs Freistoßhereingabe aus halbrechter Position im Strafraum im Luftduell durchsetzte, den Ball im Fallen jedoch knapp über die Latte köpfte (18.).

Den Gästen mangelte es im Spiel nach vorne an Präzision und Ideen. Gefährlich wurde es einzig, als Juskowiak den Ball nach Hellers Hereingabe von der Torauslinie Richtung Elfmeterpunkt zurücklegte, wo Kurth hochstieg und knapp vorbeiköpfte (11.). Ansonsten ließen die Sachsen in der Offensive die nötige Durchschlagskraft vermissen, die Rostocker Abwehr blieb über weite Strecken fehlerfrei. Als sich Gledson im Strafraum der Rostocker einmal verschätzte, sprang Klinka in aussichtsreicher Position der Ball vom Fuß (35.).

Nach dem Wechsel war Erzgebirge Aue für einige Minuten zumindest bemüht, die Gastgeber mit schnellerem Spiel endlich einmal unter Druck zu setzen. Nach gut einer Stunde übernahm Hansa jedoch erneut das Kommando. Der eingewechselte Hähnge sorgte im Sturm merklich für Belebung. Erst verfehlte sein Kopfball das Tor nach Flanke von Beinlich nur knapp (64.). Dann war Hähnge, von Kern herrlich in die Gasse geschickt, auf und davon, konnte von Trehkopf jedoch im letzten Moment entscheidend gestört werden und traf nur das Außennetz (68.).

Spieler des Spiels

Enrico Kern Sturm

2,5
Tore und Karten

1:0 Kern (6', Rechtsschuss, Rahn)

Rostock

Schober 3 - Langen 3,5, Sebastian 3,5, Gledson 3, Stein 3 - Beinlich 2,5, Rydlewicz 3,5 , K. Hansen 3,5 , Rahn 3 - von Walsleben-Schied 4 , Kern 2,5

Aue

Bobel 4 - Ehlers 3,5, Emmerich 4,5, R. Trehkopf 4,5 - F. Heller 4, Kurth 4 , Geißler 3,5, Liebers 4 - Klinka 4,5 , Juskowiak 4, Siradze 4,5

Schiedsrichter-Team

Marc Seemann Essen

3,5
Spielinfo

Stadion

Ostseestadion

Zuschauer

25.000

In der Schlussphase spielte sich vor beiden Toren nicht mehr viel ab. Auch nach dem Doppelwechsel war Aue nicht in der Lage, die starke Rostocker Hintermannschaft in Gefahr zu bringen. So brachte Hansa die knappe Führung problemlos über die Zeit und konnte, nachdem es die letzten drei Spiele im Ostseestadion in der vergangenen Saison verloren hatte, mit einem verdienten Heimsieg in die neue Spielzeit starten.