3. Liga

Glöckner: "Wir sind gut vorbereitet"

Chemnitzer FC reist zu Eintracht Braunschweig

Glöckner: "Wir sind gut vorbereitet"

Patrick Glöckner

Will die positive Serie auch gegen Braunschweig fortführen: Chemnitz-Coach Patrick Glöckner. imago images

Seit fünf Ligaspielen ist der Chemnitzer FC nicht mehr bezwungen worden, dennoch steht der Aufsteiger weiterhin auf einem Abstiegsplatz (16.). Am Samstag (14 Uhr, LIVE! bei kicker.de) soll in Braunschweig die Serie nun fortgeführt werden, wenngleich man im Lager der Himmelblauen nicht 100-prozentig sicher ist, wie sich der Trainerwechsel beim BTSV von Christian Flüthmann auf Antwerpen ausgewirkt hat. "Einen Trainerwechsel muss man als Mannschaft natürlich erst einmal verarbeiten", so Glöckner. "Wenn ein neuer Trainer Mechanismen in Gang setzt, besteht natürlich die Gefahr, dass das Team noch nicht so eingespielt sein kann", setzt der 43-Jährige seine Hoffnungen in Anlaufschwierigkeiten des Gegners.

Braunschweig ist eine Mannschaft, die aufsteigen möchte.

Patrick Glöckner zur Favoritenfrage

Dass die Chemnitzer auswärts in dieser Spielzeit noch ohne Sieg sind (0-3-4), beunruhigt den Coach nicht wirklich, schließlich erwies sich das Eintracht-Stadion für die Braunschweiger in dieser Spielzeit noch nicht als uneinnehmbare Festung (2-2-3). Dementsprechend mutig will der CFC auftreten, die Favoritenrolle liege aber dennoch bei den Hausherren, denn: "Braunschweig ist eine Mannschaft, die aufsteigen möchte", so Glöckner. "Sie werden uns wahrscheinlich hoch anlaufen und einen offensiven Fußball bieten." Zudem kenne der Coach "die Spielweise von Marco Antwerpen und weiß, was er vor hat". Ergo: "Wir sind gut vorbereitet."

Personell kann Glöckner definitiv nicht aus dem Vollen schöpfen. In der Länderspielpause hat sich die Situation beim CFC weiter verschlechtert: Neben den Langzeitverletzen Ioannis Karsanidis (Reha nach Kreuzbandriss) und Philipp Sturm (Aufbautraining nach Syndesmosebandriss) fallen auch Daniel Bohl (5. Gelbe Karte), Paul Milde (grippaler Infekt) und Thomas Doyle (private Gründe) aus. "Es kann darauf hinauslaufen, dass wir die Grundordnung ändern werden", muss Glöckner auf den Ausfall beider gelernter Linksverteidiger reagieren. "Möglicherweise werden wir aber auch improvisieren."

kög