Großaspach möchte die Abstiegsränge wieder verlassen

Zapel: "Wir müssen in jeder Phase des Spiels hellwach sein"

SG Sonnenhof Großaspach-Trainer Oliver Zapel energisch am Spielfeldrand.

Erwartet von seiner Mannschaft eine "geschlossene Mannschaftsleistung": Oliver Zapel. getty images

Die Länderspielpause, in der es "viel aufzuarbeiten gab und zudem die Möglichkeit, den Kopf frei zu bekommen" gab, habe die Mannschaft "sinnvoll genutzt", wird der Coach auf der vereinseigenen Website zitiert. Schließlich konnten viele Spieler, die zuletzt nicht in der Startelf standen, in einem "super Testspiel" gegen Zweitligist Greuther Fürth (3:0) auf sich aufmerksam machen und "ihre Leistung dann auch in den darauffolgenden Trainingseinheiten" bestätigen. "Insofern haben wir bis zum heutigen Tag einen wirklich heißen Kampf um die Plätze in der Startelf."

In der Partie gegen die Emsländer wird es laut dem Coach aber vor allem darauf ankommen, "eine gute Mannschaftsleistung" zu zeigen. "Nicht nur eine situativ gute Leistung von einzelnen Spielern, sondern vor allem eine geschlossene Mannschaftsleistung." Ohne diese würde es nämlich schwer werden, in der Meppener Hänsch Arena zu bestehen. Denn mit 30 erzielten Treffern besitzt der kommende Gegner die drittbeste Offensive der Liga. Im Schnitt macht das über zwei Treffer pro Spiel. Es wäre daher "wichtig, dass wir zusammenhalten und gemeinsam unseren Plan verfolgen". Diesen Prozess wieder zu verinnerlichen "war auch die Kernaufgabe in den letzten zwei Wochen".

Personalsituation bleibt überschaubar

Das dafür vorhandene Personal bleibt überschaubar. Die Situation ist bei der SGS über die Länderspielpause nicht gerade besser geworden. Zapel muss weiterhin auf die Langzeitverletzten verzichten. Auch Sebastian Bösel, die Nummer eins der Karten-Rangliste, wird aufgrund einer Rotsperre in den kommenden beiden Partien nicht zur Verfügung stehen. Die zuletzt angeschlagenen Nicolas Jüllich und Timo Röttger kehren hingegen wieder ins Aufgebot zurück.

Vor dem Tabellen-13 aus Meppen hat Zapel großen Respekt. Das Team hätte "zwar auch seine Anfälligkeiten", aber ebenso "eine unglaubliche Qualität": Sie können "die allerkleinste Möglichkeit, die der Gegner ihnen bietet, nutzen, um in ein vermeintlich schon verloren geglaubtes Fußballspiel zurückzukommen. Der SV gibt sich niemals auf und man darf sich zu keinem Zeitpunkt sicher sein, dass man schon irgendwas erreicht hat". Daher müssen seine Schützlinge "in jeder Phase des Spiels hellwach sein". Chancenlos sei man keinesfalls, aber: "Wir kennen auch die Risiken."

kon