Nach Frust-Interview

FC Augsburg suspendiert Gregoritsch

Michael Gregoritsch

"Im Mannschaftssport ein No-Go": Für Michael Gregoritsch hatten seine Aussagen über den FC Augsburg Folgen. imago images

Michael Gregoritsch kommen seine Aussagen bei der österreichischen Nationalmannschaft teuer zu stehen. Der FC Augsburg lässt seinen Offensivspieler "zunächst" vom heutigen Donnerstag bis zum kommenden Dienstag nicht am Trainingsbetrieb teilnehmen, er wird also auch für das Heimspiel gegen Hertha BSC am Sonntag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) suspendiert. Dazu kommt eine Geldstrafe.

"Das Verhalten und die Äußerungen von Michael Gregoritsch sind in einem Mannschaftssport ein No-Go", erklärte Sport-Geschäftsführer Stefan Reuter. "Mit seinen Statements lässt er große Zweifel aufkommen, ob er den Weg des FC Augsburg vollumfänglich mitgehen möchte. Michael Gregoritsch hat nun in den kommenden Tagen Zeit, sich über seine Äußerungen und sein Verhalten intensiv Gedanken zu machen."

"Hauptsache weg", lautete der Kern der Aussagen, die Gregoritsch in der vergangenen Woche getätigt hatte. Wie schon im Sommer will der 25-Jährige den FCA unbedingt verlassen. Damals war ein Wechsel auch an der hohen Augsburger Ablöseforderung gescheitert.

Nach Klubangaben teilte Reuter Gregoritsch "die gemeinsame Entscheidung der Vereinsführung und des Trainers" am Donnerstag in einem persönlichen Gespräch mit.

Seine 13 Tore und fünf Assists aus der Saison 2017/18 hatte Gregoritsch in der vergangenen Spielzeit nur bedingt bestätigen können (6/2). In dieser Saison ist er noch ohne Scorerpunkte, er durfte allerdings auch nur an sechs der elf Spieltage mitwirken (kicker-Notenschnitt 4,88). Zweimal wurde er dabei ein-, dreimal ausgewechselt. Letztmals stand er am 6. Oktober beim 1:5 in Gladbach in der Startelf.

jpe

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