2. Bundesliga

"Viren in der Kabine": Thiounes langer Zettel

Viele personelle Fragezeichen bei Osnabrück vor dem Bochum-Spiel

"Viren in der Kabine": Thiounes langer Zettel

Daniel Thioune, Trainer VfL Osnabrück

Daniel Thioune hat vor dem Bochum-Spiel noch viele personelle Fragezeichen. imago images

Nur zwölf Gegentore, sechsmal stand in 13 Partien die Null - der VfL weist neben dem Hamburger SV die beste Defensive der Liga auf. Doch das Prunkstück des Aufsteigers bröckelt. Denn die Liste der angeschlagenen Spieler, die auszufallen drohen, "ist ein bisschen länger", wie Cheftrainer Daniel Thioune am Mittwoch verriet. Und auf dem Zettel der angeschlagenen Akteure steht auch das Duo, das beim 1:0-Sieg vor der Länderspielpause gegen den VfB Stuttgart im Abwehrzentrum agierte. "Lukas Gugganig ist am Knie verletzt", erklärte Thioune. "Joost van Aken ist erkältet, da müssen wir abwarten."

Zudem liege David Blacha seit dem Wochenende "mit hohem Fieber" flach "und wird morgen erst wieder leicht belastet, um zu schauen, ob er eine Alternative ist. Sebastian Klaas fällt mit Zerrung diese und nächste Woche aus. Kevin Friesenbichler steigt am Montag wieder ins Training ein. Benjamin Girth war ebenso erkältet", so Thioune, der eine Woche auch auf Marcos Alvarez verzichten musste: "Alvarez trainiert heute das erste Mal wieder mit", meinte er mit Blick auf den Offensivspieler, der "einen grippalen Infekt" hatte. "Wir haben ordentlich Viren und Bakterien in der Kabine rumfliegen", sagte Thioune mit einem Schmunzeln.

Mit welcher Formation er ins Spiel in Bochum am Freitagabend (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) gehen wird, steht daher noch nicht einmal annähernd fest. "Wir müssen abwarten, wer am Freitag spielen kann." Fest steht aber, dass der VfL-Trainer nur "fitte Spieler" auf den Platz schicken wird, denn schließlich habe Bochums Kader "eine sehr hohe Qualität. Es ist eine Mannschaft, die vielleicht unter ihren Möglichkeiten spielt."

Schmidts Weg zurück zur Leichtigkeit

Unter seinen Möglichkeiten ist bislang auch Neuzugang Niklas Schmidt geblieben, der vom SV Wehen Wiesbaden gekommen ist. "Anfangs lief es ganz gut, dann kam die Verletzung. Dann ist mir die Leichtigkeit etwas abhandengekommen. Gegen Stuttgart hat es dann wieder geklappt", meinte der Mittelfeldspieler, der gegen den VfB (1:0) im siebten Einsatz zum dritten Mal in der Anfangsformation stand.

nik