Nach mehr als zehn Jahren an der Spitze

Kommunikationschef Köttker verlässt den DFB

Ralf Köttker

Ralf Köttker kam 2009 zum DFB - jetzt verlässt er den Verband nach über zehn Jahren. imago images

Wie der DFB am Mittwoch mitteilte, hat sich der Verband mit seinem Geschäftsführenden Direktor Öffentlichkeit und Fans sowie Stellvertretenden Generalsekretär auf eine einvernehmliche Aufhebung des Vertrages geeinigt. Man wolle aber auch in Zukunft in verschiedenen Projekten zusammenarbeiten.

Köttker war 2009 als Geschäftsführer der neu gegründeten DFB Online GmbH zum Verband gekommen. In dieser Rolle baute er die Online-Kommunikation des DFB auf, richtete die Mediendirektion auf die digitalen Formate aus und initiierte die Entwicklung der diversen Social-Media-Plattformen. In seiner Verantwortung wurden zahlreiche App-Formate entwickelt, DFB-TV ausgebaut und die Amateurfußball-Plattform fussball.de betrieben.

Zu seinem Verantwortungsbereich gehörte zudem die kommunikative Begleitung aller Nationalmannschaften, die Medienorganisation aller DFB-Events und Wettbewerbe, die PR für sämtliche Fachbereiche sowie die redaktionelle Verantwortung für die Verbandspublikationen.

2016 wurde Köttker neben seiner Funktion als Direktor auch Stellvertretender Generalsekretär. Seit 2018 verantwortete er außerdem im Bereich CSR die vielfältigen Nachhaltigkeitsthemen des Verbandes und das Aufgabenfeld Fanbelange.

Vom WM-Sieg in Brasilien bis zum Vorrunden-Aus in Russland, von den Vorgängen um die WM 2006 bis zum erfolgreichen Bürgerentscheid für den Neubau in Frankfurt waren alle Facetten der Medienarbeit gefordert.

Ralf Köttker

"Im Namen des DFB, aber auch ganz persönlich möchte ich mich für die herausragende Arbeit von Ralf Köttker in den vergangenen zehn Jahren bedanken", sagte DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius: "Er hat in dieser Zeit mit hoher fachlicher Kompetenz, Innovationsdenken und extrem hohem persönlichen Einsatz sehr viel für den DFB und den Fußball bewegt. Über das intensive Tagesgeschäft der vergangenen Jahre hinaus hat er seinen großen Verantwortungsbereich für die Zukunft sehr gut aufgestellt."

"Nach zehn Jahren in verantwortlichen Funktionen ist ein Zeitpunkt gekommen, neue berufliche Herausforderungen zu suchen", erklärte Köttker seinen Schritt: "Es waren intensive, spannende, aufregende und fordernde Zeiten. Vom WM-Sieg in Brasilien bis zum Vorrunden-Aus in Russland, von den Vorgängen um die WM 2006 bis zum erfolgreichen Bürgerentscheid für den Neubau in Frankfurt waren alle Facetten der Medienarbeit gefordert." Er gehe in dem guten Gefühl, "dass die Kommunikation des DFB nicht nur im digitalen Bereich für die Zukunft stark aufgestellt ist und sich der Verband jetzt auch medial wieder in einem ruhigeren Fahrwasser bewegt."

ski