Eishockey

Entscheidung über Krefelds Zukunft vertagt

Disput mit russischem Investor

Entscheidung über Krefelds Zukunft vertagt

Stehen vor einer ungewissen Zukunft: Die Krefeld Pinguine.

Stehen vor einer ungewissen Zukunft: Die Krefeld Pinguine. imago images

Geschäftsführer Matthias Roos berichtete nach der rund zweieinhalbstündigen Sitzung von «intensiven und guten Gesprächen». Demnach wolle man am 28. November wieder zusammen kommen. "Alle Beteiligten hoffen, an diesem Abend ein einvernehmliches Ergebnis präsentieren zu können", teilten die Pinguine mit.

Ziel ist es, ohne den umstrittenen Gesellschafter Michail Ponomarev weiter zu machen. Dafür müsste der russische Geschäftsmann seine 345.000 Euro teuren Anteile verkaufen. Interessenten dafür gebe es nach Angaben des Klubs. Roos hatte in den vergangenen Wochen öffentlich erklärt, Ponomarev schulde dem Klub Geld. Dadurch sei der weitere Spielbetrieb der Pinguine gefährdet. Ponomarev bestreitet dies. Nach Information der "Westdeutschen Zeitung" fehlt den Pinguinen gut eine Million Euro, um die aktuelle Saison vernünftig zu Ende zu spielen.

Eine Kommunikation zwischen Ponomarev und den Pinguinen war zuletzt praktisch nicht mehr existent. Am Dienstag ließ sich Ponomarev durch einen Anwalt vertreten.

dpa