Nationalelf

Waldschmidt fällt wohl für den Rest des Jahres aus

Stürmer muss vier bis sechs Wochen pausieren

Waldschmidt fällt wohl für den Rest des Jahres aus

Vier bis sechs Wochen Pause: Luca Waldschmidt (#19).

Vier bis sechs Wochen Pause: Luca Waldschmidt (#19).

Beim 4:0-Erfolg über Weißrussland war Waldschmidt kurz vor Schluss unglücklich mit dem gegnerischen Schlussmann Aleksandr Gutor zusammengestoßen und hatte sich dabei verletzt. Der 23-Jährige musste in der ersten Minute der Nachspielzeit, also nur sieben Minuten nach seiner Einwechslung wieder runter.

Wie sich später herausstellte, erlitt er eine Mittelgesichtsfraktur mit begleitender Gehirnerschütterung sowie eine Verletzung am rechten Knie und Sprunggelenk.

Spielersteckbrief Waldschmidt

Waldschmidt Luca

Das Unglück sorgte nicht nur bei Bundestrainer Joachim Löw für Betroffenheit, auch die Freiburger traf der Ausfall des talentierten Angreifers hart. Mit vier Toren und zwei Vorlagen hat der Stürmer großen Anteil am sportlichen Aufschwung der Breisgauer. Wie lange der Sport-Club ohne Waldschmidt würde auskommen müssen, war zunächst nicht klar.

Außenbandanriss, Muskelfaserriss, Innenband und Syndesmose angerissen

Zwar hatte sich der Stürmer am Montag in der Freiburger Uniklinik einer Gesichts-OP unterzogen. Doch auch danach konnten keine Angaben zur Ausfallzeit gemacht werden. Mit Blick auf das lädierte Knie hieß es nämlich, dass weitere Untersuchungen an Knie und Sprunggelenk nötig seien.

Inzwischen gab der Sport-Club bekannt, dass es sich um einen Außenbandanriss im rechten Knie sowie einen kleinen Muskelfaserriss in der Wadenmuskulatur handelt. Zudem sind das Innenband und die vordere Syndesmose im Sprunggelenk angerissen. Das bedeutet auch, dass seine Gesichtsverletzung, bei der nach kicker-Informationen vorwiegend das Jochbein in Mitleidenschaft gezogen wurde, am längsten brauchen wird, um wieder zu verheilen.

Wie die Freiburger weiter mitteilten, wird Waldschmidt konservativ behandelt und voraussichtlich vier bis sechs Wochen ausfallen. Nach Lage der Dinge dürfte der 23-Jährige also schon im Dezember ins Training zurückkehren und spätestens zur Wintervorbereitung topfit sein.

drm/csl