2. Bundesliga

Wildpark-Party: DFB stellt Verfahren gegen KSC ein

Verein zahlt 3000 Euro Strafe

Wildpark-Party: DFB stellt Verfahren gegen KSC ein

Wildparkstadion in Karlsruhe

Die Abschiedsparty kostet: Der Karlsruher SC muss für eine Pyroshow im Wildparkstadion 3000 Euro Strafe zahlen. imago images

Wie der DFB am Dienstag mitteilte, zahlt der Zweitligist eine Geldstrafe von 3000 Euro an die DFB-Kulturstiftung, im Gegenzug wird das Verfahren fallen gelassen. Der KSC stimmte dem Beschluss zu, er ist damit rechtskräftig. Hintergrund war die Abschiedsparty vom "alten" Wildparkstadion, die KSC-Fans nach dem Drittligaspiel gegen die Würzburger Kickers am 3. November 2018 abgehalten hatten. Im Zuge dessen waren im Stadion etwa 140 Seenotfackeln abgebrannt worden.

Der DFB hatte den KSC daraufhin wegen unsportlichen Verhaltens verurteilt, der Verein war dagegen in Berufung gegangen. Nach Ansicht von Präsident Ingo Wellenreuther und Geschäftsführer Michael Becker sei die Veranstaltung "ordnungsgemäß vorbereitet und beanstandungsfrei durchgeführt" worden. Zudem sei der Verein nicht Veranstalter der Feier gewesen, sondern der Fan-Dachverband des KSC. Die örtlichen Behörden hatten die Pyroshow, die erst lange nach Schlusspfiff stattfand, genehmigt.

Der DFB hatte dagegen argumentiert, die Abschiedsfeier hätte vom DFB genehmigt werden müssen. "Aus diesem Sachverhalt hätten sich in der Folge weitere Verfahren ergeben können", sagte Achim Späth, Vorsitzender des DFB-Bundesgerichts.

mib/dpa