3. Liga

Antwerpens Forderung: "Disziplin, Respekt und Akzeptanz"

Co-Trainer Unger muss nach Telefonat gehen

Antwerpens Forderung: "Disziplin, Respekt und Akzeptanz"

Marco Antwerpen

Hat sich für die Zeit in Braunschweig viel vorgenommen: Eintracht-Coach Marco Antwerpen. picture alliance

"Ich kann mich noch gut an mein letztes Spiel mit Preußen Münster hier im Eintracht-Stadion erinnern", spricht Antwerpen von einer "sehr beeindruckenden Kulisse mit toller Atmosphäre." Dementsprechend fiebert der neue Coach der Löwen "dem Heimspiel gegen Chemnitz entgegen", und freut sich, "all das als Trainer der Eintracht zu erleben".

Respekt vor der Aufgabe

Vor den kommenden sieben Monaten - Antwerpens Vertrag ist bis Saisonende datiert - habe er "den nötigen Respekt", gehe diese Herausforderung aber "mit großer Zuversicht und Optimismus" an. Schließlich verfüge sein neuer Klub "über eine sehr gute Mannschaft", die es aber schaffen müsse, "das Potenzial abzurufen". Ferner hat sich Antwerpen auf die Fahnen geschrieben, "herauszufinden, warum es derzeit nicht wie gewünscht läuft". Fest steht bereits, dass er die Zügel anziehen werde: "Von der Mannschaft erwarte ich vor allem Disziplin, Respekt und Akzeptanz."

Ich verschwende noch keinen Gedanken an den Sommer, sondern schaue erst einmal auf die kommende Partie gegen Chemnitz.

Marco Antwerpen

Dass man ihm nur einen kurz befristeten Vertrag gegeben hat, stört den gebürtigen Unnaer nicht wirklich: "Die Dauer ist nicht das Entscheidende, sondern die Aufgabe, die reizt. Den Blick so weit nach vorne zu richten, ist in meinen Augen sowieso nicht das Richtige", so Antwerpen. "Ich verschwende noch keinen Gedanken an den Sommer, sondern schaue erst einmal auf die kommende Partie gegen Chemnitz."

Vollmann berichtet über die Vorgänge der Trennung

Bevor die Verpflichtung Antwerpens verkündet wurde, habe die sportliche Führung um Sportdirektor Peter Vollmann "die Mannschaft über den Wechsel" informiert. "Es ist uns sehr wichtig gewesen, das persönlich zu machen." Anders lief es da schon bei Flüthmanns Co-Trainer Markus Unger. Den ebenfalls freigestellten Assistenten konnte Vollmann am Sonntag "leider nur telefonisch erreichen", habe ihn allerdings am Montag persönlich gesprochen. "Mir ist klar, dass diese Situation nicht optimal war", gab der 61-Jährige zu.

Durch die Ablösung von Flüthmann ist Vollmann zuversichtlich, dass die Eintracht nach zuletzt nur einem Sieg aus den vergangenen acht Ligapartien "wieder in die Spur" komme. Dabei eine gewichtige Rolle soll auch Antwerpen spielen: "Wir sind der Auffassung, dieses Ziel durch den Trainerwechsel schneller zu erreichen."

kög