Kommentar

Beierlorzers Ortswechsel: Kein Novum, kein Aufreger

Achim Beierlorzer

Achim Beierlorzer ist neuer Trainer des 1. FSV Mainz 05. imago images

Ein Kommentar von kicker-Redakteur Patrick Kleinmann

Die Entscheidung für Achim Beierlorzer ist nachvollziehbar, das Profil des Franken passt zu Mainz. Er ist kein Trainer, der über die ganz große Profi-Erfahrung verfügt, hat als Pädagoge und Nachwuchscoach aber viel mit jungen Menschen gearbeitet und in Köln trotz des ausgebliebenen sportlichen Erfolgs als Mensch einen positiven Eindruck hinterlassen.

Patrick Kleinmann

kicker-Redakteur Patrick Kleinmann kicker

Dass zwischen den beiden Engagements nur wenige Tage liegen, ist eine kuriose Randnotiz, in der Bundesliga aber weder ein Novum noch ein Aufreger. Bei einer sauberen Vorgehensweise spricht nichts dagegen. Insiderwissen wird Beierlorzer nicht benutzen können, das nächste Spiel gegen Köln findet erst kommendes Jahr statt, mit einem neuen Trainer wird sich auch dort vieles ändern.

Für beide Seiten ist die Verpflichtung eine große Chance: Beierlorzer wird hochmotiviert sein, zu zeigen, dass er in Köln nicht an der Bundesliga gescheitert ist, sondern an der ebenso speziellen wie schwierigen Konstellation beim Aufsteiger. Mainz, in dieser Hinsicht ein besonderer Verein, kann nachweisen, dass auch einem externem Trainer erfolgreiche Arbeit am Bruchweg möglich ist.

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