Entwicklung zu einem "echten Zweitligisten"

VfL plant Trainingszentrum in der Nähe der Bremer Brücke

VfL Osnabrück

In unmittelbarer Nähe zur Bremer Brücke soll ein neues Trainingszentrum entstehen. imago images

Osnabrück hat "die Entwicklung von einem durchschnittlichen Drittligisten zu einem echten Zweitligisten" als Ziel ausgerufen. Dafür will der VfL die wirtschaftliche und strukturelle Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. Priorität hat der Bau eines Trainingszentrums.

"Sowohl unsere Trainingsbedingungen für die Profiabteilung als auch das Nachwuchsleistungszentrum entsprechen dem heutigen Standard in keiner Weise", sagte Sportdirektor Benjamin Schmedes. "Wir haben hier dringenden Handlungsbedarf definiert, denn nur so können wir den gestiegenen Anforderungen im Profifußball ligaunabhängig gerecht werden."

Gemeinsam mit Präsident Manfred Hülsmann und Hauptgeschäftsführer Jürgen Wehlend stellte er bei einer Info-Veranstaltung vor der Jahreshauptversammlung Pläne für die Modernisierung vor. Im Laufe der Saison 2020/21 soll die Anlage mit beleuchteten und beheizbaren Rasen- und Kunstrasenplätzen sowie einem Funktionstrakt in unmittelbarer Nähe der Bremer Brücke fertig sein.

Außerdem legte der VfL Pläne für den Umbau des nur mit einer Ausnahmegenehmigung der DFL zugelassenen Stadions an der Bremer Brücke vor. Drei alte Tribünen sollen demnach erneuert werden, nur die 2008 erbaute Nordtribüne bleibt in derzeitiger Form erhalten.

Positives Eigenkapital

Wirtschaftlich konnte der VfL für die Aufstiegssaison 2018/19 ein positives operatives Ergebnis (45.000 Euro) und positives Eigenkapital von 489.000 Euro präsentieren. "Aufgrund der positiven wirtschaftlichen Entwicklung in der 2. Bundesliga sowie der bereits realisierten Beteiligung weiterer Aktionäre an der KGaA planen wir per 31.12.2019 mit einem positiven Eigenkapital von rund 2,2 Millionen Euro", sagte Wehlend.

cfl