3. Liga

HFC-Einspruch erneut abgewiesen: Keine Spiel-Wiederholung nach Wechselposse

Hallescher FC setzt sich auch im zweiten Anlauf nicht durch

HFC-Einspruch erneut abgewiesen: Keine Spiel-Wiederholung nach Wechselposse

Hallescher FC vs. Preußen Münster

Wird nicht neu angesetzt: Die Partie zwischen dem Halleschen FC und Preußen Münster (2:2). imago images

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat am Montagvormittag unter Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden Stephan Oberholz ein Urteil gesprochen. Wurde der erste Einspruch gegen die Spielwertung im Oktober schon abgewiesen, hatte der Hallesche FC nun wieder keinen Erfolg: Die Wertung der Partie zwischen dem HFC und Münster wird nicht annulliert. Zwar folgten die Richter nach Angaben des Drittligisten den Argumenten der HFC-Delegation und "räumten Versäumnisse bei der Gewissenhaftigkeit des Auswechselvorgangs durch das Schiedsrichtergespann ein", letztlich blieb es aber "eine unanfechtbare Tatsachenentscheidung".

"Wir warten nun die schriftliche Urteilsbegründung ab und prüfen dann, inwiefern ein erneuter Widerspruch Sinn macht", wird Sportdirektor Ralf Heskamp zitiert. Den Hallensern bleibt als letztes Rechtsmittel der Gang vor das Bundesgericht.

Doch was war passiert? Auslöser dieses Disputs ist eine kuriose Wechselposse, die sich im Rahmen der Drittligapartie am 9. Spieltag zwischen Halle und Münster zugetragen hatte. Schiedsrichter Michael Bacher hatte bei einem Wechsel der Hallenser in der 84. Minute versehentlich den falschen Spieler vom Feld geschickt, wodurch Halle für kurze Zeit in Unterzahl spielte. Zu genau diesem Zeitpunkt gelang Münster das Tor zum 2:2.

kög