NFL

Jacksons nächste MVP-Performance - Wahnsinns-Aufholjagd der Vikings

Niederlage für Foles beim Comeback - Saints wieder stark

Jacksons nächste MVP-Performance - Wahnsinns-Aufholjagd der Vikings

Lamar Jackson ist Quarterback der Baltimore Ravens.

Daumen hoch: Lamar Jackson lieferte eine Top-Leistung ab. imago images

Der Auftritt der Houston Texans bei den Baltimore Ravens war mit Spannung erwartet worden, auch weil es ein Duell der beiden Top-Quaterbacks Deshaun Watson und Lamar Jackson, die sich noch aus College-Zeiten kennen, war. Jackson war es schließlich, der dem Spiel seinen Stempel aufdrückte und sein Team zu einem klaren 41:7 führte. Die Ravens feierten damit ihren sechsten Sieg in Serie - aktuell der Spitzenwert in der Liga. Zu verdanken hatten sie das dem Top-Quarterback, der nach schwächerem ersten Viertel auf Touren kam und am Ende alles überstrahlte. Unter anderem brachte Jackson 13 Pässe in Folge an (viertbester Wert der Franchise-Geschichte), erlief 86 Yards und glänzte mit ganzen vier Touchdown-Pässen.

Jackson ist damit der erste Spieler der Ravens überhaupt, der in einer Saison in mehr als einem Spiel vier oder mehr Touchdown-Pässe zustande brachte. Der 22-Jährige war aber trotz seiner MVP-würdigen Leistung nicht allein für den Sieg verantwortlich. Einen großen Anteil am Erfolg hatte auch Running Back Mark Ingram II (zwei TD-Catches) sowie die bärenstarke Defensive, die schier unbezwingbar schien und Jacksons Gegenspieler Watson (169 Passing Yards, eine Interception) gar sechsmal (!) sackte.

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Jackson on fire: Ravens zerpflücken Houston

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Furiose Aufholjagd der Vikings

Die Green Bay Packers (8:2) haben an diesem Wochenende spielfrei - so ergab sich die Chance für die Minnesota Vikings, um in der NFC North Druck auszuüben. Dafür brauchte es einen Sieg gegen die Denver Broncos - und der kam auch zustande, allerdings fiel er mit 27:23 doch recht knapp aus und war zugleich historisch. Zur Pause hatten die Broncos nämlich mit 20:0 geführt, da die Vikings (8:3) eine klägliche Leistung abgeliefert hatten.

Knapp daneben: Denvers Noah Fant (#87) verpasst den Ball.

Knapp daneben: Denvers Noah Fant (#87) verpasst den Ball. imago images

Zahlen gefällig? Als Minnesota sein erstes First Down hatte, lag es bereits mit 0:10 zurück - und zur Halbzeit standen gerade mal mickrige 47 Yards Raumgewinn zu Buche. Danach folgte die furiose Aufholjagd, die es so in den letzten fünf Jahren, respektive 99 Spielen, in der NFL nicht mehr gegeben hatte. Spannend war es dennoch bis zum Schluss, da Denver bei noch zehn Sekunden auf der Uhr drei Chancen zum Sieg hatte, allerdings erzwangen die Vikings drei unvollständige Pässe und brachten so den Erfolg unter Dach und Fach.

Saints zeigen Schokoladenseite

Drew Brees musste zuletzt mit seinen New Orleans Saints gegen die Atlanta Falcons einen Rückschlag hinnehmen. Bei den Tampa Bay Buccaneers zeigten sich die Saints nun aber wieder von ihrer Schokoladenseite und landeten ein 34:17. Eine starke Performance zeigte dabei auch Brees, der mit 228 Passing Yards und drei Touchdown-Pässen ein Schlüsselspieler war.

Jags-Defensive vermiest Foles das Comeback

Nick Foles ist Quarterback der Jacksonville Jaguars.

Niederlage beim Comeback: Nick Foles. imago images

Nick Foles gab nach auskuriertem Schlüsselbeinbruch für die Jacksonville Jaguars bei den Indiana Colts sein Comeback und spielte durchaus ordentlich. 296 Passing Yards, zwei Touchdown-Pässe und nur eine Interception standen für den früheren Eagle und Super-Bowl-Sieger von 2018 am Ende zu Buche. Das konnte sich sehen lassen, die 13:33-Niederlage eher weniger.

Das Problem der Jags war die Abwehr, die es einfach nicht schaffte, das gegnerische Laufspiel in den Griff zu bekommen. Die Colts erliefen 264 Yards und drei Touchdowns, dabei waren sie gar nicht großartig überlegen, vielmehr nutzten sie die zahlreichen freien Räume eiskalt aus und bestraften so konsequent eine inkonsequente Defense.

Siegesserie der Dolphins gestoppt

Die Miami Dolphins hatten nach einer desolaten Niederlagenserie zuletzt zweimal in Folge gewonnen. Stellte sich die Frage, ob es auch gegen Buffalo Bills (7:3) klappen würde. Die Antwort darauf war ein klares "Nein". Das Team um Quarterback Ryan "Fitzmagic" Fitzpatrick, das nun bei 2:8 steht, ging mit 20:37 unter.

drm