3. Liga

Braunschweig beurlaubt Trainer Flüthmann

Reaktion auf den Leistungseinbruch bei der Eintracht

Braunschweig beurlaubt Trainer Flüthmann

Nicht mehr Trainer bei Eintracht Braunschweig: Christian Flüthmann.

Nicht mehr Trainer bei Eintracht Braunschweig: Christian Flüthmann. imago images

Die Braunschweiger reagieren damit auf den Leistungseinbruch. Nach zuletzt lediglich sieben Punkten aus acht Ligaspielen sahen die Verantwortlichen die sportlichen Ziele gefährdet.

Der 37-Jährige hatte die Mannschaft erst kurz vor Saisonbeginn übernommen, nachdem Andre Schubert kurzfristig zu Zweitligist Holstein Kiel gewechselt war.

Zuletzt hatten die Verantwortlichen der Niedersachsen um Sportdirektor Peter Vollmann eine großen Autoritätsverlust bei Flüthmann ausgemacht und ihm nicht mehr zugetraut, die Wende zu schaffen. Konkrete Lösungsschritte habe er nicht vorweisen können.

"Wir sehen die Risiken, aber auch die Chancen"

"Wir sehen die Risiken, aber auch die Chancen, die hinter so einem bedeutsamen Wechsel auf der Position des Chef-Trainers stehen. Die Entwicklung der Mannschaft verlief zuletzt nicht wie gewünscht und wir alle sind nach Abwägung aller Argumente nicht mehr zu der Überzeugung gekommen, dass Christian Flüthmann die Wende mit der Mannschaft schaffen wird", so Eintrachts Sportdirektor Peter Vollmann.

Zudem seien die Leistungen der Profis auch im Training kontinuierlich zurückgegangen. Ein Umstand, der dann mit Verzögerung in den Punktspielen angekommen wäre. In der Vereinsmitteilung hieß es zudem, dass der "Entschluss mit reiflicher Überlegung und dem nötigen Abstand zum letzten Pflichtspiel in Münster getroffen" worden ist.

Einen Nachfolger wollen die Braunschweiger möglichst kurzfristig verpflichten.

Thomas Fröhlich/bst

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