Dr. Rauball Gast bei der BVB-Elefantenrunde

Zorc: Stürmerfrage noch offen

Michael Zorc

Will in der Winterpause "noch einmal den Status Quo bewerten": Michael Zorc. picture alliance

Es sei eine turnusmäßige Sitzung gewesen, versichert Zorc, "eine turnusmäßige Sitzung, bei der alle aktuellen Themen besprochen wurden. Wie sonst auch." Dass die Demontage von München (0:4) für zusätzlichen Gesprächsbedarf sorgte, räumt Dortmunds Sportdirektor auf Nachfrage jedoch ein: "Natürlich hat dieser Auftritt noch seinen Niederschlag gefunden."

Die Elefantenrunde am Freitag traf sich in ungewohnter Besetzung: Neben Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, Lizenzspieler-Chef Sebastian Kehl, Berater Matthias Sammer und Zorc nahm diesmal auch Präsident Dr. Reinhard Rauball teil. Bei der Mitgliederversammlung am 24. November (11 Uhr Westfalenhalle) stellt er sich zur Wiederwahl.

Der Grund für Zorcs Zurückhaltung liegt auf der Hand

Dass Dortmunds "G 5" bei ihrer Zusammenkunft grünes Licht für die Verpflichtung eines neuen Stürmers gegeben habe, verneint Zorc. Offiziell, beteuert er, existiere bisher kein Grundsatzbeschluss, im Angriff nachzubessern. Dem kicker sagte der BVB-Sportdirektor: "Wir werden in der Winterpause noch einmal den Status Quo bewerten und gegebenenfalls neu bewerten."

Erst im Januar werde der Bundesliga-Sechste schauen, wie er seinen Kader "weiter optimieren kann", sagt Zorc. Der Grund für seine öffentliche Zurückhaltung liegt auf der Hand. Mit jeder Absichts- oder Dringlichkeitserklärung in der Stürmerfrage schießt der Preis in die Höhe. Außerdem: Als Ankündigungs-Weltmeister ist der Dortmunder Chef-Einkäufer noch nie aufgefallen...

Thomas Hennecke

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