NBA, der Samstag: Mavericks bezwingen den Meister

Clippers mit 49 Punkten Vorsprung - Harden legt 49 Punkte nach

Paul George

Wenig Spielzeit, viele Punkte: Paul George und die Clippers überrollen die Hawks. Getty Images

Los Angeles Clippers - Atlanta Hawks 150:101

Viel einseitiger geht's wirklich nicht. Obwohl Finals-MVP Kawhi Leonard zum zweiten Mal in Folge geschont wurde, hatten die Atlanta Hawks im Staples Center in Los Angeles auch nicht den Hauch einer Chance. Die Clippers, statt Leonard zum zweiten Mal mit Neuzugang Paul George, zerlegten das junge Team aus Georgia in alle Einzelteile und gewannen am Ende mit 49 Punkten Vorsprung.

Topscorer des Abends war wie schon beim 127:132 in New Orleans George. Der im nahe L.A. gelegenen Palmdale geborene Forward brachte es in nur knapp 20 Minuten Einsatzzeit auf beeindruckende 37 Punkte (10/17 FG), vier Rebounds, drei Assists, zwei Steals und einen Block. Er wurde damit nach Quintin Dailey (1986) der zweite Spieler in den vergangenen 65 NBA-Saisons mit 37 oder mehr Punkten in weniger als 21 Minuten Spielzeit. Die Clippers liegen nach 13 absolvierten Spielen mit einer 8:5-Bilanz auf Platz sechs der Western Conference.

Minnesota Timberwolves - Houston Rockets 105:125

Auch in Minneapolis lieferte James Harden wieder eine große Gala ab. "The Beard" erzielte nach seinen 47 Punkten gegen die Clippers und 44 Punkten bei den Pacers dieses Mal 49 beim 125:105-Sieg der Rockets - obwohl er nur 16 von 41 Würfen versenkte! Für den Tabellenzweiten der Western Conference war es der siebte Sieg in Serie.

Ebenfalls auffällig: Der Deutsch-Amerikaner Isaiah Hartenstein feierte bei seinem 30-minütigen Einsatz einen persönlichen Karrierebestwert. Der 21-jährige Big Man sammelte neben sechs Punkten starke 16 Rebounds. Russell Westbrook wurde geschont.

Dallas Mavericks - Toronto Raptors 110:102

Nach zwei Niederlagen am Stück haben die Dallas Mavericks am Abend die richtige Reaktion gezeigt und den Meister aus Toronto mit 110:102 geschlagen. Dabei stachen wie gewohnt Kristaps Porzingis (20/15/2) und Luka Doncic (26/15/7) hervor. Der Lette und der Slowene avancierten damit nicht nur zum ersten Mavs-Duo, sondern auch zum ersten nicht-amerikanischen NBA-Duo, bei dem in einer Partie jeder mindestens 20 Punkte und 15 Rebounds beisteuert.

Während die Raptors trotz der Pleite weiter voll im Soll und mit acht Siegen aus zwölf Spielen auf Platz vier im Osten liegen, rangiert auch Dallas mit einer 7:5-Bilanz weiter auf einem Play-off-Platz im Westen.

mkr