Leipziger äußert sich vor der Partie gegen Weißrussland

Klostermann: "Ich empfinde das nicht als Last"

Lukas Klostermann

Lukas Klostermann ist auf einem guten Weg im Nationalteam. imago images

"Wir haben gute, starke, talentierte Spieler. Ich bin überzeugt, dass wir eine tolle Zukunft haben, aber wir sind erst am Startpunkt", sagte jüngst Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff. Einer dieser Akteure: Klostermann. Der steht gegen Weißrussland am Abend im Rahmen der EM-Qualifikation in Mönchengladbach vor seinem siebten Einsatz. "Für jeden ein sehr großes Ziel", meinte Klostermann auf BULLEN.TV mit Blick auf das A-Team, "ich freue mich, dass dieser Traum für mich in Erfüllung gegangen ist."

Das Nationaltrikot zu tragen, war für ihn eigentlich nichts Neues, denn Klostermann war vorher sechsmal in der deutschen U 17, elfmal in der U 19 und fünfmal in der U 21 gefragt. Dazu kommen noch sechs Spiele mit der Olympia-Auswahl, mit der der Leipziger Silber bei Olympia 2016 in Rio gewonnen hat. Durch seine Einsätze in den U-Mannschaften des DFB kommt er auch gut damit klar, die Rivalität der Spieler auf Vereinsebene im Nationalteam auszublenden. Es sei zwar "schon ungewohnt", aber durch seine Erfahrungen in den Auswahlteams nehme der Abwehrmann das selber in den Spielen "nicht wirklich war". Er ist "fokussiert und kann das zu 100 Prozent ausblenden".

Nicht anders ergeht es ihm beim Thema Doppelbelastung mit den Partien für RB Leipzig - für das er bislang 61 Bundesliga-Spiele absolvierte - und die DFB-Elf. "Es ist schon eine Herausforderung", erklärt Klostermann, da die Spiele "sehr eng getaktet" seien. Aber "dafür spielt man ja auch Fußball, um möglichst viele Spiele bestreiten zu können". So empfindet Klostermann "das nicht als Last". Zeigen kann er das gegen Weißrussland. Und im Idealfall dann auch bei der EM 2020.

nik

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