Basketball

NBA: James Harden zerlegt die LA Clippers - LA Lakers schlagen Golden State Warriors

NBA am Mittwoch: Boston überrascht weiter

Harden schon auf MVP-Kurs - Golden State jetzt Letzter

James Harden

Überragende 47 Punkte gegen die L.A. Clippers: Rockets-Superstar James Harden. Getty Images

Houston Rockets - Los Angeles Clippers 102:93

Das Spitzenspiel der Western Conference hat am Mittwochabend (Ortszeit) einen relativ klaren Sieger gefunden. Die Houston Rockets setzten sich mit 102:93 gegen die Los Angeles Clippers durch und überstanden dabei mehrere Comeback-Versuche der Gäste.

Der Grund dafür trägt den auffälligsten Bart der Liga: James Harden lieferte mal wieder eine Show ab, traf sieben (von 13) Dreier, erzielte insgesamt überragende 47 Punkte, holte sechs Rebounds und legte sieben Körbe auf. Der 30-Jährige setzt seinen beeindruckenden Saisonstart damit fort und kommt nach elf Partien auf durchschnittlich 38,2 Zähler! Die Rockets, mit 120,3 Punkten pro Spiel das offensivstärkste Team der NBA, haben die Clippers, bei denen Kawhi Leonard immerhin auch auf 26 Punkte, zwölf Rebounds und sieben Assists kam, durch den fünften Sieg in Folge in der Tabelle überholt und liegen mit einer Bilanz von 8:3 auf Rang zwei hinter den Lakers.

Los Angeles Lakers - Golden State Warriors 120:94

Besagte Lakers hatten nach dem Sieg beim Überraschungsteam aus Phoenix wenig Mühe mit den arg ersatzgeschwächten Warriors. Golden State, das nach Klay Thompson (Kreuzbandriss) auch auf Stephen Curry (Handbruch) verzichten muss, brachte erneut nicht viel zustande, verlor am Ende deutlich mit 94:120 und kassierte so bereits die zehnte Pleite im zwölften Spiel. Der Serienteilnehmer an den Finals ist plötzlich Letzter der Western Conference. Bei den Lakers, die am genau anderen Ende stehen, trafen LeBron James (23 Punkte/6 Rebounds/12 Assists), Kyle Kuzma (22/5/2) und JaVale McGee (18/17/2) zweistellig - Anthony Davis wurde geschont.

Boston Celtics - Washington Wizards 140:133

Philadelphia oder Milwaukee? Boston! Die Celtics überraschen in der Eastern Conference weiter, nutzen die Schwächephase der 76ers (97:112 in Orlando, 7:4-Bilanz) und führen die Tabelle an. Beim 140:133 gegen Moritz Wagner (12/2/1) und die Washington Wizards sorgte Sommer-Neuzugang Kemba Walker mit einem Dreier kurz vor Schluss für die Entscheidung, nachdem die Hauptstädter eine scheinbar klare Angelegenheit nochmal spannend gemacht hatten. Walker war mit 25 Punkten (5 Rebounds/5 Assists) der Topscorer vor Jayson Tatum (23/3/4) und Jaylen Brown (22/5/4). Aufgrund der guten Teamleistung der Celtics - jeder Starter traf zweistellig - halfen auch 44 Punkte von Wizards-Guard Bradley Beal nicht.

mkr