Ohne Belastung der betroffenen Gelenke

Süle und Hernandez starten aktive Therapie

Lucas Hernandez (links) und Niklas Süle fehlen dem FC Bayern München noch länger.

Therapie aufgenommen: Lucas Hernandez (links) und Niklas Süle fehlen dem FC Bayern München noch länger. imago images

Bei Niklas Süle (24) ist es am 19. Oktober passiert, in Augsburg zog sich der Abwehrchef des FC Bayern einen Kreuzbandriss im linken Knie zu, zudem wurde der Meniskus lädiert. Süle wurde anschließend operiert, genauso Lucas Hernandez (23), der sich in Piräus beim Champions-League-Spiel am 22. Oktober das Innenband im rechten Sprunggelenk teilweise riss.

Am heutigen Mittwoch starteten beide Verletzte mit ihrer aktiven Therapie, ganz langsam, ohne Belastung des jeweiligen Gelenkes.

Gehhilfen für Hernandez, Monate für Süle

Hernandez muss sich ohnehin noch bis 5. Dezember an Gehhilfen fortbewegen, soll aber mit ins Vorbereitungstrainingslager in Katar Anfang Januar mitreisen. Bei beiden Patienten verläuft die Wundheilung problemlos.

Bei Süle wird es dennoch noch Monate dauern, bis an ein Comeback zu denken ist. Da es sich bei ihm um einen zweiten Kreuzbandriss innerhalb von fünf Jahren, eine sogenannte Reruptur handelt, ist höchste Vorsicht geboten. Beim FC Bayern wird mit dem deutschen Nationalspieler, der natürlich höchst gerne bis zur EM 2020 fit werden möchte, nach den Erfahrungen mit solchen Verletzungen erst zur kommenden Saison gerechnet.

Karl-Heinz Wild

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