Als Kind aus Frankfurt nach Rotterdam ausgewandert

Ache: Aus der Oranje-Schule in den Angriff der deutschen U 21

Ragnar Ache

Möchte künftig auch in der U-21-Nationalmannschaft jubeln: Ragnar Ache. imago images

In Frankfurt geboren, hat Ache das Fußballspielen unweit der Main-Metropole bei der SpVgg Neu-Isenburg gelernt. 2009 zog der damals Zehnjährige "aus familiären Gründen nach Rotterdam" und schnürt seit der Saison 2010/11 die Fußballschuhe für Sparta.

Der Offensivmann, der sich im Interview mit "DFB.de" selbst als "schnell, körperlich robust und kopfballstark" bezeichnet, hat sich bei der U 21 sehr gut eingelebt und weiß nur Positives zu berichten. "Die Trainer, die Betreuer und die Jungs sind alle sehr freundlich", so Ache. "Das macht es mir sehr einfach, mich wohlzufühlen. Außerdem freue ich mich, mal wieder in Deutschland, meinem Geburtsland, zu sein."

Aus Deutschland habe ich die Disziplin und die Pünktlichkeit mitgenommen.

Ragnar Ache

Zehn Jahre in Deutschland, elf Jahre in den Niederlanden - durch den Umzug in das Nachbarland hat die Kommunikationsfähigkeit des Angreifers ein wenig gelitten. "Aktuell ist mein Niederländisch noch besser als mein Deutsch", lacht Ache, verspricht aber, dass er "daran arbeiten" werde. Rein fußballerisch habe ihn "die niederländische Schule geprägt", sprich: das Spiel im 4-3-3. Bereits in der Jugend sei ihm dieses System eingeimpft worden, zudem wurde er "bei Sparta taktisch und technisch gut ausgebildet. Aus Deutschland habe ich die Disziplin und die Pünktlichkeit mitgenommen."

In den kommenden Tagen will Ache von den Trainern und seinen Mitspielern "so viel lernen, wie es geht", allerdings dürfe natürlich auch der Spaß nicht zu kurz kommen, schließlich "leben wir unseren Traum als Fußballprofi". Mit einem etwaigen Debüt gegen die Roten Teufel will sich Ache "beweisen" und Kuntz nachhaltig beeindrucken. Sein Ziel sei es nämlich, "auch zu künftigen U-21-Länderspielen eingeladen zu werden. Dafür muss ich natürlich auch im Klub weiterhin gut spielen." Das gelingt dem 21-Jährigen derzeit aber recht gut. In zwölf Spielen hat der Stürmer bereits fünfmal getroffen und drei Tore aufgelegt. In der Eredivisie steht er mit Aufsteiger Sparta mit 16 Zählern aus 13 Partien auf dem zwölften Platz.

kög