Unterhachinger Schlussmann gegen Meppen zum achten Mal zu null

Mantl an der Spitze der weißen Westen

SpVgg Unterhaching-Keeper Nico Mantl hält den Ball fest in seinen Händen.

Lässt den Ball nur selten passieren: Nico Mantl. imago images

Seit vier Spielen sind die Hachinger ohne Gegentor. Der Erfolgsgarant dafür ist Keeper Nico Mantl. Gegen die Niedersachsen war der 19-Jährige (kicker-Note 1,5) einmal mehr unüberwindbar. Der Torwart glänzte mit starken Paraden und erntete Lob von seinem Coach. Dieser sagte nach dem 0:0: "Wir können uns bei Nico bedanken."

Erneut war also der Topspieler (kicker-Durchschnittsnote 2,60) des aktuellen Tabellendritten hervorzuheben. Denn während seine Vorderleute wieder keinen Treffer erzielen konnten (in vier der letzten sechs Ligaspiele blieb Haching ohne Tor), hielt der gebürtige Münchner seinen Kasten sauber. Dieses Kunststück gelang ihm bereits zum achten Mal in dieser Saison - und damit einmal mehr als FSV-Zwickau-Schlussmann Johannes Brinkies.

In der Hälfte aller Spiele blieb Mantls Weste also weiß. Das gelang ansonsten keinem anderen Schlussmann in der Liga. Es ist also auch sein Verdienst, dass das Team, gemeinsam mit dem 1. FC Magdeburg, mit nur 14 Gegentoren nach 15 absolvierten Spieltagen die geringste Anzahl an Gegentoren hinnehmen musste. Damit stehen die Schromm-Schützlinge nur drei Zähler hinter Tabellenführer Duisburg auf Platz drei.

Vertrag bis 2023

Sorgen um einen vorzeitigen Abgang des Eigengewächses muss man sich in Unterhaching derweil nicht machen. Der Vertrag des Keepers wurde erst im August bis zur Saison 2022/23 verlängert. Bereits zu diesem Zeitpunkt wollte Mantl, der es als nicht selbstverständlich ansah, "schon mit 19 Jahren in der 3. Liga im Tor zu stehen", den Weg "mit Unterhaching weitergehen und in die 2. Bundesliga aufsteigen". Schließlich habe er immer das "absolute Vertrauen" gespürt. Der U-20 Nationalspieler wird der Elf von Schromm also auch in Zukunft angehören.

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