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Basketball, NBA: Boston Celtics zu stark für Luka Doncic und die Dallas Mavericks

NBA am Montag: Curry kündigt Comeback für diese Saison an

Acht in Serie: Celtics zu stark für Doncic und die Mavs

Kemba Walker

Drei wichtige Dreier in der heißen Phase: Kemba Walker führte die Celtics zum Sieg über die Mavs. Getty Images

Boston Celtics - Dallas Mavericks 116:106

Sechs Minuten vor dem Spielende führten die Dallas Mavericks (6:4 Siege) noch mit 92:90 im TD Garden. Der Endspurt gehörte den formstarken Boston Celtics (8:1), unterfüttert von drei wichtigen Dreiern von Neuzugang Kemba Walker (29 Punkte) drehten die Kelten den Spieß noch um und feierten schließlich noch einen relativ komfortablen Heimsieg.

Die auswärts erstmals in dieser Saison unterlegenen Mavs wurden einmal mehr von Luka Doncic (34 Punkte) angeführt, während Kristaps Porzingis noch keine Konstanz in seine Leistungen bringt. In Boston traf er nur einen von elf Würfen, sodass ihn Head Coach Rick Carlisle früh im vierten Viertel vom Court nahm. Die beiden deutschen NBA-Profis wussten durchaus Akzente zu setzen: Daniel Theis startete für Boston, traf alle vier Würfe aus dem Feld und sammelte zudem fünf Rebounds, drei Assists, einen Steal und einen Block. Auf der Gegenseite stand auch Maxi Kleber in der Starting Five, versenkte vier Dreier (insgesamt 15 Zähler) und holte acht Abpraller bei zwei Assists und einem Block.

New Orleans Pelicans - Houston Rockets 116:122

Im Westen vorbei an Dallas sind die Houston Rockets (7:3), die mit 122:116 bei den New Orleans Pelicans (2:8, immer noch ohne Zion Williamson) gewannen. Im Fokus natürlich: James Harden. "The Beard" schrieb 39 Punkte in den Box Score (neun Assists) und stellte seinen Kompagnon im Backcourt, Russell Westbrook (26 Punkte) in den Schatten. Harden schaffte ein Novum in den vergangenen 50 Spielzeiten der NBA. In den ersten zehn Spielen erreicht er einen Punkteschnitt von 37,3 und stellt damit sogar Michael "Air" Jordan aus den Saisons 1988/89 und 1986/87 (jeweils 36,9) in den Schatten.

Los Angeles Clippers - Toronto Raptors 98:88

In Los Angeles kam es zum Wiedersehen von Kawhi Leonard und seinen alten Kameraden - der Meister aus Toronto war zu Gast. Die Oberhand behielt der Meistermacher im Dress der Clippers (7:3): Leonard brachte zwar nur zwei seiner elf Würfe in den Korb, erreichte aber dennoch beinahe ein Triple-Double (12/11/9). Lou Williams steuerte von der Bank aus 21 Zähler bei, während die Raptors (7:3) um Pascal Siakam (16) in der Offensive enttäuschen. Leonard wusste einen Grund für seine moderate Leistung: "Sobald ich über die Mittellinie kam, wollten sie den Ball aus meinen Händen schlagen. Sie haben immer einen zweiten Mann auf mich geschickt."

Golden State Warriors - Utah Jazz 108:122

Weiterhin aus der Spur sind die ersatzgeschwächten Golden State Warrios (2:9), die gegen die Utah Jazz (7:3) mit 108:122 den Kürzeren zogen. Draymond Green flog nach seiner Fingerverletzung beim Comeback nach zwei technischen Fouls vom Court. Am Ende war gegen die wurfstarken Jazz (46 Prozent Dreierquote) kein Kraut gewachsen. Positives gab es dennoch von den "Dubs": Steph Curry stellte sich vor dem Spiel den Medien und verriet, dass er nach seinem Handbruch noch im Laufe der Saison aufs Parkett zurückkehren werde: "Ich erwarte definitiv, in dieser Spielzeit noch einmal zu spielen. Irgendwann im Frühling." Mit Klay Thompson (Kreuzbandriss) fehlt Golden State der zweite "Splash Brother" ebenfalls noch für längere Zeit.

Weitere Ergebnisse vom Montag

Detroit Pistons - Minnesota Timberwolves 114:120
San Antonio Spurs - Memphis Grizzlies 109:113

aho