Bundesliga

1. FC Köln - Frank Aehlig über Dardai-Gerüchte: "Der Markt ist nicht riesengroß"

Trainersuche beim 1. FC Köln ist in vollem Gange

Aehlig über Dardai-Gerüchte: "Der Markt ist nicht riesengroß"

Frank Aehlig

Frank Aehlig ist auf der Suche nach einem neuen Trainer für den 1. FC Köln. imago images

Die Stimmung rund um das Geißbockheim ist getrübt. Zwar übernahmen mit André Pawlak und Manfred Schmid die beiden bisherigen Assistenztrainer vorübergehend die Betreuung der Mannschaft - doch das sonst so launige Karnevalstraining fiel am Montag aus. "Ich glaube, in unserer Lage ist es angemessen, dass wir darauf verzichten. Es wäre nicht das richtige Signal, wenn wir jetzt hier einen auf gute Laune und Alaaf machen würden", begründete Aehlig den Verzicht auf der Vereinswebsite. Die Initiative sei schließlich auch "aus der Mannschaft selbst" gekommen.

Es werden jetzt viele Namen gespielt. Man muss realistisch damit umgehen.

Frank Aehlig

Mit der Interimslösung Pawlak/Schmid sieht der Sportliche Leiter den Bundesligisten momentan zwar gut aufgestellt ("Wir bleiben bei den bekannten Abläufen. Das Team ist in guten Händen"). Das soll aber nicht heißen, dass sich die Verantwortlichen bei der Suche nach dem Beierlorzer-Nachfolger allzu viel Zeit lassen.

Der neue Trainer soll die Vorbereitung auf Leipzig übernehmen

Spätestens in der kommenden Woche soll einer neuer Coach gefunden sein, der die Vorbereitung auf das schwere Spiel gegen Leipzig übernimmt. "Ob uns das gelingt, kann ich nicht sagen, aber das ist unsere Wunschvorstellung", so Aehlig. "Die Länderspielpause gibt uns glücklicherweise ein paar Tage mehr Zeit dafür."

Gespräche mit Kandidaten sind allerdings noch nicht geführt worden. Momentan klopfe er "Verfügbarkeiten und Bereitschaften" ab. "Wir haben ein Profil erstellt. Ich glaube aber nicht, dass es sinnhaft ist, wenn ich dieses Profil hier in aller Öffentlichkeit ausbreite, weil jede Entscheidung an diesem Profil gemessen würde", betonte Aehlig weiter.

Ist Pal Dardai ein Thema?

Ob den Vorstellungen der Vereinsverantwortlichen auch Pal Dardai entspricht? Das ließ der 51-Jährige offen - schloss den ehemaligen Hertha-Coach aber explizit nicht aus: "Es werden jetzt viele Namen gespielt. Man muss realistisch damit umgehen. Der Markt ist nicht riesengroß und unüberschaubar. Dementsprechend wundert es mich nicht, welche Namen gehandelt werden."

pau

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