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Vikings gewinnen NFC-Showdown in Dallas - Packers weiter oben

NFL, Week 10: Rams patzen auch in Pittsburgh

Vikings gewinnen NFC-Showdown in Dallas - Packers weiter oben

Vikings-Tight-End Kyle Rudolph

Gleich mehrmals erfolgreich: Vikings-Tight-End Kyle Rudolph. Getty Images

Dallas Cowboys - Minnesota Vikings 24:28

Das wird ein spannendes Rennen um die Wild-Card-Plätze im Play-off-Rennen der NFL! Durch den Sieg der Vikings im Sunday-Night-Game bei den Cowboys sind die Spitzen der NFC North und der NFC East weiter extrem ausgeglichen. Minnesota gab in Dallas zwar eine frühe Zwei-Touchdown-Führung wieder her (Tight End Kyle Rudolph hatte zwei Pässe von Kirk Cousins in der Endzone gefangen, einen davon in Weltklasse-Manier), legte nach dem Ausgleich der Cowboys (Michael Gallup und Randall Cobb) aber zwei Field Goals nach und ließ sich auch vom dritten Touchdown der Gastgeber (Amari Cooper) nicht beirren. Ein Zwei-Yard-Touchdown-Lauf von Dalvin Cook brachte die Entscheidung in einer intensiven Begegnung.

Für Vikings-Quarterback Cousins war es das vierte Spiel in Folge ohne Interception, der 31-Jährige beendete seinen Arbeitstag wie schon in Kansas City mit 220 Passing-Yards und zwei Touchdown-Pässen. Auf der Gegenseite verhalfen Cowboys-QB Dak Prescott auch beeindruckende 397 Yards, drei Touchdowns und eine Interception nicht zum Sieg im so wichtigen NFC-Showdown. Dallas teilt sich den ersten Rang der NFC East weiterhin mit einer 5:4-Bilanz mit den Philadelphia Eagles (Bye Week).

Green Bay Packers - Carolina Panthers 24:16

Ganz oben im Norden und ganz oben an der Spitze der NFC North geht es nach wie vor hochklassig zu. Wenige Stunden vor dem siebten Vikings-Sieg der Saison holten sich die Packers nämlich ihren achten und führen die Division weiter an. Aaron Rodgers & Co. setzten sich im Schneetreiben von Wisconsin knapp mit 24:16 gegen Carolina durch. Die Panthers hatten in der Schlusssekunde die Chance zum Ausgleich von der Zwei-Yard-Linie, Running Back Christian McCaffrey wurde von der starken Packers-Front jedoch kurz vor der Endzone gestoppt - und die Uhr lief ab.

Matchwinner aus Sicht der Gastgeber war neben der Defense mal wieder Running Back Aaron Jones: Der 24-Jährige sammelte an diesem Abend seine Touchdowns zwölf, 13 und 14 der Saison, alle drei per Lauf.

Pittsburgh Steelers - Los Angeles Rams 17:12

Was ist mit dem Super-Bowl-Verlierer passiert? Die Los Angeles Rams, die in den vergangenen beiden Spielzeiten die NFC West souverän gewonnen haben, stehen nach der bereits vierten Saisonpleite mit dem Rücken zur Wand. Während San Francisco (8:0) und Seattle (7:2) im Monday-Night-Game um die Krone im Westen spielen, droht L.A. (5:4) die Play-offs zu verpassen.

Grund dafür war am Sonntag eine mal wieder enttäuschende Offensive, in der Quarterback Jared Goff seinem teurem Vertrag erneut nicht gerecht wurde (22/41, 243 Yards, zwei INT) und Running Back Todd Gurley ohne Erfolgserlebnis blieb (73 Yards). Grund dafür war auch eine abermals entfesselte Steelers-Defense um Pass Rusher T.J. Watt (zwei Sacks) und Cornerback-Neuzugang Minkah Fitzpatrick, der nicht nur einen Pick Six, sondern auch die spielentscheidende Interception zum Schluss beisteuerte. Selbst ohne Quarterback Ben Roethlisberger ist Pittsburgh nach fünf Siegen aus den vergangenen sechs Spielen plötzlich wieder mittendrin im Rennen um die Play-offs (Bilanz 5:4) und liegt in der AFC North nur hinter den Baltimore Ravens (7:2).

mkr

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