Bundesliga

Wird Heiko Herrlich neuer Trainer in Mainz?

Auch Thurk freigestellt

Übernimmt Herrlich in Mainz?

Heiko Herrlich

Rückkehr in die Bundesliga? Heiko Herrlich. picture alliance

Herrlich ist seit seinem Abschied von Bayer Leverkusen im Dezember 2018 ohne Verein. Mit der Werkself hatte der 47-Jährige in eineinhalb Jahren in 51 Bundesligaspielen bei 13 Unentschieden und 16 Niederlagen 22 Siege gefeiert. Zuvor hatte er Jahn Regensburg von der vierten in die zweite Liga geführt.

Dass Schwarz' Nachfolger auch mangels Alternativen wohl ein Externer wird, hatte Sportvorstand Rouven Schröder am Sonntag bestätigt: "Mainz hat viele Trainer hier ausgebildet, diesmal werden wir mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Trainer verpflichten, der mit Mainz 05 intern bisher nicht zu tun hatte."

Die Mainzer, die nach der Länderspielpause bei der TSG Hoffenheim antreten, hatten sich am Tag nach der 2:3-Heimniederlage gegen Aufsteiger Union Berlin von Schwarz getrennt. Er verlor exakt die Hälfte der Bundesligaspiele, in denen er auf der Bank saß (23 Siege, 16 Unentschieden, 39 Niederlagen), darunter eine Woche zuvor auch das 0:8 in Leipzig.

Mainz stellt Thurk frei, will ihn aber halten

Vorerst werden die Co-Trainer Jan-Moritz Lichte und Michael Falkenmayer interimsweise das Training leiten. Michael Thurk, der zu Beginn der laufenden Saison ebenfalls als Co-Trainer verpflichtet worden war, wird dagegen zunächst von seinem Amt freigestellt, wie der FSV am Montag mitteilte. Man sei jedoch "bestrebt, Thurk künftig in anderer Funktion in den sportlichen Bereich zu integrieren". Der Ex-Profi hatte Schwarz bei den Abläufen in der Offensive, beim individuellen Training und in die Gegneranalyse unterstützt.

Mit nur neun Punkten aus elf Spielen ist der FSV Tabellen-16. - mit der schlechtesten Tordifferenz (minus 18) und den mit Abstand meisten Gegentoren aller Bundesligisten (30).

Michael Ebert/Benni Hofmann/jpe

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