Ingolstadt marschiert nach oben

Saibene zufrieden, aber "das kannst du nicht trainieren"

Jeff Saibene

Hat eine starke Einheit geformt: Ingolstadts Jeff Saibene. imago images

Saibene hatte bei der Spielanaylse nicht viel zu meckern. Restlos zufrieden mit dem Aufritt seiner Mannschaft wollte der Luxemburger aber nicht sein. "Das vierte Tor ist für mich ein bisschen zu spät gefallen", betonte Ingolstadts Coach bei "Magenta Sport". Erst in der 85 Minute hatte Maximilian Beister für das 4:2 und etwas mehr Leichtigkeit beim 51-Jährigen gesorgt. Vorher war bei Saibene zittern angesagt: "Es ist immer etwas Spannung geblieben, wir waren nicht auf der sicheren Seite."

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Es sei "das erwartet schwere Spiel" gewesen, weil "der Gegner extrem robust ist". Dabei hatte der FCI eine furiose erste Hälfte mit drei Toren auf den Rasen gezaubert. Für Saibene nicht genug: "Wir hätten da mehr Tore schießen müssen." Denn er hatte auch mit ansehen müssen, wie Zwickau mit den beiden einzig wirklich zwingenden Aktionen selbst zweimal zum Erfolg kam. Es ging mit einem knappen 3:2 in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel sah Saibene zwar immer noch einen courgierten Auftritt seiner Elf, erkannte aber auch, dass der FSV stark am Ausgleich schnupperte. Die "Effizienz" vor dem Tor habe ihm da in der ein oder anderen Szene gefehlt. Allerdings: "Das kannst du nicht trainieren."

Saibene freut sich aufs Wiedesehen

Alles in allem ist Saibene aber "glücklich". Die zuletzt gezeigten Leistungen, gerade seiner Offensive - mit 32 Toren hat Ingolstadt den gefährlichsten Angriff der Liga -, lassen ihn "zufrieden in die Länderspielpause gehen". Gelegen wird die Unterbrechung für Saibene aufgrund der starken Form nicht kommen. "Ich freue mich, wenn ich die Jungs nächste Woche alle wiedersehe", sagte er. Und verabschiedete sich mit einem breiten Grinsen in den Kurz-Urlaub.

tow