NBA vom Freitag: Doncic erzielt neuen Karrierebestwert

LeBron macht die 1000 voll - Lillard-Show reicht Blazers nicht

LeBron James

Willkommen im Club: LeBron James erzielte zum 1000. Mal mindestens 20 Punkte. imago images

Dallas Mavericks - New York Knicks 102:106

Maximilian Kleber hat mit Dallas eine etwas überraschende Heimniederlage gegen die Knicks hinnehmen müssen. Da reichte auch das Career High von Doncic nicht: Der Slowene erzielte bei der dritten Saisonpleite 38 Punkte, 14 Rebounds und zehn Assists. New York überzeugte vor allem aus der Distanz (14 Dreier), hielt das Spiel aber durch eine schwache Quote von der Freiwurflinie spannend. Kleber, der den letzten Wurf der Partie daneben setzte, kam auf acht Punkte und fünf Rebounds.

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Doncics Topwerte reichen den Mavs nicht

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Portland Trail Blazers - Brooklyn Nets 115:119

60 Punkte brachte Portlands Lillard gegen die Nets auf das Scoreboard, am Ende verließ er den Court im Moda Center aber trotzdem mit hängenden Schultern. Denn der Point Guard erhielt an diesem Abend kaum Unterstützung, seine Teamkollegen trafen zusammen nicht einmal ein Drittel ihrer Würfe. Kyrie Irving (33 Punkte) und Spencer Dinwiddie (34) sicherten Brooklyn den vierten Sieg. 33 Versuche benötigte Lillard für seine 60 Punkte - und ist damit erst der neunte Spieler, der weniger als 35 Würfe für 60 Zähler benötigte. Die meisten Punkte in einem Spiel erzielte übrigens Wilt Chamberlain im März 1962. Dem 2,16 Meter großen Center gelangen gegen die New York Knicks sage und schreibe 100 Punkte.

Los Angeles Lakers - Miami Heat 95:80

Zum 1000. Mal mindestens 20 Punkte - diese bemerkenswerte Marke hat Lakers-Star James gegen seine "Ex" geknackt. Nach Karl Malone (1134 mal) und Kareem Abdul-Jabbar (1122) ist er erst der dritte Spieler in der NBA-Historie, dem dieses Kunststück gelungen ist. Insgesamt steuerte der "King" beim siebten Sieg in Serie 25 Punkte bei und lobte im Anschluss das Defensivverhalten der Lakers: "Wenn deine Offense hinter der Defense steht, bist du ein wirklich gutes Team. Damit bin ich einverstanden." Anthony Davis, der auf 26 Zähler kam, stimmte zu: "Genau das ist unser Weg. Wir wollen in der Defensive gut stehen. Miami kommt in der Regel auf über 100 Punkte und sie sind die Nummer eins bei der Dreier-Qoute. Wir haben sie heute bei 17 Prozent gehalten."

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LeBrons 1000. Zwanziger hält Lakers auf Kurs

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Minnesota Timberwolves - Golden State Warriors 125:119

Dagegen spitzt sich die Lage bei den Golden State Warriors weiter zu. Ohne ihre verletzten Superstars Steph Curry (Handbruch) und Klay Thompson (Kreuzbandriss) setzte es nach Overtime die siebte Pleite. Vor dem Spiel war das Gerücht durch die Medien gegeistert, dass Playmaker Curry womöglich die komplette Saison verletzt verpassen könnte. Head-Coach Steve Kerr erklärte nach der Niederlage, er habe "keine Ahnung" wie es zu dieser Annahme kommen konnte. Allerdings könnte Curry sein Comeback in dieser Saison aus sportlichen Gründen verpassen: Mit einer Bilanz von 2-7 sind die Play-offs für die Franchise aus San Francisco erst einmal aus dem Blickfeld gerückt.

Die weiteren Spiele vom Freitag

Orlando Magic - Memphis Grizzlies 118:86
Washington Wizards - Cleveland Cavaliers 100:113
Indiana Pacers - Detroit Pistons 112:106
Atlanta Hawks - Sacramento Kings 109:121
New Orleans Pelicans - Toronto Raptors 104:122
Utah Jazz - Milwaukee Bucks 103:100
Denver Nuggets - Philadelphia 76ers 100:97

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