Franzose über den Trainer-Job beim FCB

Wenger widerspricht Bayern: "Ich habe aus Höflichkeit zurückgerufen"

Arsene Wenger

Ist seit 2018 ohne Trainer-Job: Arsene Wenger. Getty Images

Zum Topspiel gegen Borussia Dortmund, und wohl auch danach, wird Hansi Flick auf der Trainerbank beim FC Bayern Platz nehmen. Derzeit fahnden die Münchener nach einem Nachfolger für den am Sonntag entlassenen Niko Kovac.

Arsene Wenger, so hatten es die Bayern am Donnerstag via "Bild" mitgeteilt, sei dabei "keine Option". Der langjährige Trainer des FC Arsenal hätte Karl-Heinz Rummenigge angerufen und "grundsätzliches Interesse am Trainerposten beim FC Bayern signalisiert". Oder doch nicht?

Wenger selbst widerspricht dem FCB-Statement deutlich: "Mein Name kam aus dem Nichts", sagte der 70-Jährige bei "beIN Sports". "Am Mittwoch rief mich Rummenigge an, ich habe aus Höflichkeit zurückgerufen. Wir haben vier oder fünf Minuten lang geredet, maximal, und er hat berichtet, dass sie Flick für die nächsten beiden Spiele verpflichtet haben."

Der Vorstandsboss der Münchner "hat gefragt, ob ich Interesse habe, weil sie einen Coach suchen. Ich habe gesagt, dass ich mir darüber noch keine Gedanken gemacht habe. Ich brauchte Zeit zum Nachdenken. Wir haben zusammen entschieden, in der kommenden Woche zu sprechen, weil ich mich in Doha aufhalte. Das ist die wahre Geschichte."

Wenger wünscht dem Rekordmeister zwar viel Glück, wundert sich aber auch. "Dieser Klub, der immer sehr diskret war, ist nun sehr gesprächig, was Gerüchte von allen Seiten angeht."

mkr

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