Prietl kehrt in die Startelf zurück

Neuhaus hat dem Club die Daumen gedrückt

Uwe Neuhaus (M.)

Bielfefeld auf der Erfolgswelle - und Coach Uwe Neuhaus mittendrin. Bliebt das auch in Nürnberg so? imago images

"Wenn ich ehrlich bin, hätte ich es lieber andersrum gehabt", meinte Neuhaus, am vergangenen Montagabend Spielbeobachter des Nürnberger Gastspiels in Bochum (1:3). "Ich habe etwas die Daumen gedrückt, dass der Club vielleicht noch den Ausgleich macht", gestand der 59-Jährige. Denn dann wäre Trainerkollege Damir Canadi vielleicht noch im Amt. So sei es "schwieriger einzuschätzen, wie Nürnberg agieren wird, sowohl taktisch als auch personell".

Diese Situation kann eine Mannschaft enger zusammenrücken lassen.

Uwe Neuhaus zum Nürnberger Torhüter-Verletzungspech

Generell bescheinigt der Arminen-Coach dem Gegner eine "sehr gute Qualität. Sie sind in der Pflicht, werden sehr engagiert und sehr konzentriert ins Spiel gehen." Auch, um die eigenen Ambitionen zu unterstreichen: "Wenn sie noch einmal eine Chance haben wollen, heranzukommen, dann müssen sie am Sonntag gewinnen." Dass beim FCN vier Torhüter verletzt sind, sei "schon extrem viel Pech", konstatierte Neuhaus, hob aber warnend den Zeigefinger: "Diese Situation kann eine Mannschaft enger zusammenrücken lassen, weil man als Team dem Torwart besonders viel abnehmen möchte."

Für das Gastspiel im Max-Morlock-Stadion hat sich Bielefeld wie auch sonst immer "einen Plan" zurechtgelegt. Und geht die Partie selbstbewusst an: "Wir konzentrieren uns auf uns. Wir wollen unsere Spielidee durchsetzen." Und zwar wieder mit Manuel Prietl, der seine Gelbsperre abgesessen hat. Ansonsten ist keine große Rotation geplant: "Das war nicht einer meiner Gedankengänge", bestätigte Neuhaus.

jch

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