Hannover kommt als zweitstärkstes Auswärtsteam auf die Ostalb

Schafft Heidenheim die "halbe Miete"?

Frank Schmidt

Klatscht seiner Mannschaft bisher im Großen und Ganzen Beifall: Heidenheims Coach Frank Schmidt. imago images

17 Punkte hat der aktuell auf Platz 6 postierte FC Heidenheim schon geholt. Gerade angesichts des Umbruchs mit elf Abgängen und zehn Neuen sei dies "keine Selbstverständlickeit", meint Schmidt und erinnerte daran, dass man sich im "Existenzkampf" der 2. Liga jede Saison alles neu erarbeiten müsse. Wie sein Team dies umsetzt, erfreut den Trainer: "Mit der Mannschaft bin ich bisher total zufrieden."

Auf dem Boden bleibt der 45-Jährige trotz der erfreulichen Zwischenbilanz dennoch, spricht davon, dass der "Klassenerhalt an erster Stelle" stünde. Und ist davon überzeigt, dass es gegen die Niedersachsen ein "verdammt schweres Spiel und ein großer Kraftakt" sein wird, um den Gegner niederzuringen.

Hannover: Spiel eins nach Slomka

Bei 96, nach der Entlassung von Mirko Slomka auf Trainersuche, erwartet der Heidenheimer Coach keine große taktische Veränderung, die Frage sei, "ob sie mit einem oder zwei Sechsern spielen". Gewarnt sein sollte sein Team vor Hannover dennoch, denn schließlich kommt das mit zehn Punkten zweitstärkste Auswärtsteam (hinter Bielefeld, 16). "Da fühlen sie sich wohl", hat Schmidt erkannt.

Schmidt warnt vor Weydandt

Insbesondere vor den Umschaltsituationen, vor den nachrückenden Achtern und vor der "Qualität und Wucht" von Hendrik Weydandt warnt der Trainer, dessen Ära in Heidenheim nun schon seit über zwölf Jahren andauert, seine Schützlinge. "Wir müssen genauso gut verteidigen wie in den meisten der letzten Spiele."

Gelingt der vierte Heim-Dreier, wäre das mit dann 20 Punkten schon die "halbe Miete" und damit eine "gute Ausgangsposition für eine sorgenfreie Saison".

jch