Nordderby zwischen Holstein Kiel und dem HSV

Nach 3:0 und 3:1 - Kann Kiel den HSV erneut ärgern?

Dürfen sie auch gegen den HSV jubeln? Alexander Mühling und Jae-Sung Lee.

Dürfen sie auch gegen den HSV jubeln? Alexander Mühling und Jae-Sung Lee. imago images

"Natürlich ist es ein besonderes Spiel", sagte Kiels Trainer Ole Werner vor dem Nordduell am Samstag (13 Uhr, LIVE! bei kicker.de), "zumal wir vor vier oder fünf Jahren Ligaspiele gegen den HSV nicht erwartet hätten". Doch seit der vergangenen Saison gibt es sie wieder - in der 2. Liga. Gleich am 1. Spieltag trafen Holstein Kiel und der Hamburger SV Anfang August 2018 im Volksparkstadion aufeinander, und die Störche verhagelten dem großen HSV damals dessen erstes Zweitligaspiel der Vereinsgeschichte (3:0). Auch im Rückrundenspiel feierte die KSV einen Sieg (3:1), mit dem sie dem HSV die erste Auswärtsniederlage zufügte.

Tabellenführer war der HSV damals wie heute. Die Störche liegen derzeit auf dem 12. Platz, gehen nach einer überzeugenden Vorstellung gegen Top-Team Bielefeld (1:2) aber selbstbewusst in die Partie. "Wir haben gezeigt, dass wir, wenn wir bei 100 Prozent sind, gegen solche Gegner mithalten können. Wenn die Tür im Spielverlauf aufgeht, wollen wir auch eintreten und etwas aus dem Spiel mitnehmen", betonte Werner.

"Wir spielen gegen eine starke Mannschaft. Sie wirken sehr stabil, haben eine hohe individuelle Qualität auf dem Platz und die Erwartungen bisher erfüllt", sagte der 31-Jährige über die Hamburger und unterstrich nochmal: "Aber es ist ein Ligaspiel, das wir gewinnen wollen."

Verzichten muss Werner auf Linksverteidiger Johannes van den Bergh (Oberschenkelzerrung). Der 31 Jahre alte Routinier war in Bielefeld verletzungsbedingt nach nur 51 Minuten durch Young-Jae Seo ersetzt worden. Der Südkoreaner dürfte am Samstag zu seinem zweiten Startelf-Einsatz kommen.

cfl