Würzburg: Schuppan kehrt gegen Chemnitz zurück

Schiele: "Wir schauen nach unten"

Michael Schiele

Bremst trotz jüngster Auswärtserfolg: Würzburg-Coach Michael Schiele. imago images

Sieben Punkte holten die Kickers aus den vergangenen vier Auswärtspartien in der Liga, in den vier zuvor war es kein einziger. "Das haben wir angesprochen", meint Mittelfeldspieler Dave Gnaase am Mikrofon des Klub-TV. Ein kleiner Schönheitsfehler in der jüngsten Serie: In allen Auswärtsspielen der Saison kassierten die Würzburger mindestens ein Gegentor. "Hinten hat es noch nicht geklappt mit der Null", sagt Gnaase. "Aber solange wir unsere Tore vorne schießen, ist es okay."

Gut möglich, dass das auch am Sonntag so bleibt. Schließlich stehen sich zwei Mannschaften gegenüber, die sich nicht verstecken. "Wir wollen spielen, die wollen spielen. Wir wollen pressen, die wollen genauso pressen", analysiert Trainer Michael Schiele. "Es wird ein schönes Spiel und wir können auf den letzten Auswärtspartien aufbauen."

Spielersteckbrief Gnaase

Gnaase Dave

Trainersteckbrief Schiele

Schiele Michael

Dennoch warnt der Coach der Unterfranken vor der aktuellen Tabellensituation. Sechs Punkte trennt die Kickers von Relegationsplatz drei, fünf von Abstiegsplatz 17 - belegt vom Gegner aus Chemnitz. "Wir schauen nach unten und wollen uns da weiter wegbewegen", so Schiele. "Blenden lassen wir uns nicht. Es sind fünf Punkte, die wollen wir auch dazwischen lassen." Denn bei einer Niederlage könnte der Vorsprung auf die Abstiegszone, den der FWK sich in den vergangenen Partien erarbeitet hat, schnell wieder zusammenschrumpfen.

Schuppan kehrt in die Startelf zurück

Eine gute Nachricht für die Würzburger: Kapitän Sebastian Schuppan ist nach abgesessener Gelbsperre wieder mit von der Partie und wird von Beginn an dabei sein. "Er wird wieder spielen", verrät Schiele, der sich vor allem auf die Offensivqualitäten des Verteidigers freut. "Er ist bei Standards immer gefährlich." Schuppan soll also hinten wie vorne mithelfen, den Kickers mit einem Sieg eine ruhige Länderspielpause zu bescheren. "Dann könnten wir zwei Wochen wieder ein bisschen runterfahren", stellt Gnaase in Aussicht.

mib