NBA vom Donnerstag: Niederlage für Schröder, Tränen bei Walker

Krimi bei Kawhis Rückkehr: Clippers halten Portland in Schach

Kawhi Leonard

Gehörte wieder zu den Protagonisten: Kawhi Leonard. imago images

Los Angeles Clippers - Portland Trail Blazers 107:101

Leonards Fehlen gegen die Bucks hatte für Diskussionen gesorgt. Im landesweit übertragenen Spitzenspiel zwischen Clippers und Bucks auf die zentrale Figur zu verzichten, wollten weder viele Clippers-Fans noch die Liga gutheißen (die NBA sprach eine 50.000-Dollar-Strafe gegen die Franchise aus). Das Thema kennt man. Gegen den West-Rivalen Portland war Leonard wieder mit am Start, und auf die Niederlage gegen Milwaukee folgte der sechste Sieg im neunten Spiel. Leonard leistete sich zwar sechs Ballverluste und traf von draußen nichts (0 von 5), doch am Ende gehörte er mit 27 Punkte, 13 Rebounds und vier versenkten Freiwürfen in den Schlusssekunden zu den Protagonisten. Neben Edelreservist Lou Williams (26 Zähler), der in der Crunchtime zunächst einen Sprungwurf und dann einen Dreier unterbrachte. Die Clippers feierten mit Head Coach Doc Rivers dessen 900. Sieg. Für die ersten 5000 Fans in der Halle gab es indes zum 50. Geburtstag der Franchise schicke Retro-Strümpfe. Interessant wird's am Montag: Dann reisen die Toronto Raptors an, die Leonard in der Vorsaison zum Titel führte. Geschont wird er dann wohl nicht.

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Dank Leonard und Williams: Clippers schenken Coach Rivers Nummer 900

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San Antonio Spurs - Oklahoma City Thunder 121:112

Bleiben wir im Westen, wo die San Antonio Spurs (5:3) die Oklahoma City Thunder (3:5) durch ein 121:112 abschütteln konnten. Seinen Saison-Bestwert schaffte LaMarcus Aldridge für die Texaner - 39 Punkte. Der junge Point Guard Dejounte Murray (zehn Assists) fütterte den Routinier diesmal zuverlässig und leistete sich nur zwei Ballverluste. "Ich darf nicht mehr so nachlässig sein", sagte Murray. Dennis Schröder sammelte von der Bank ins Spiel kommend elf Punkte und neun Assists für OKC.

Charlotte Hornets - Boston Celtics 87:108

In Charlotte kam es zur Rückkehr von Kemba Walker. Der Topscorer in der Geschichte der Hornets spielt nun für die Boston Celtics und kannte mit seinem neuen Team keine Gnade gegen die alten Kameraden. Beim sechsten Sieg im siebten Spiel für die Kelten blieb Walker mit 14 Punkten zwar unter seinen Möglichkeiten, bekam von den Hausherren jedoch ein emotionales Highlight-Video "geschenkt" und war zu Tränen gerührt. "Ich wusste, dass es nach diesem Video hart für ihn werden würde", sagte Bostons Coach Brad Stevens. Punktbester bei Boston war Jayson Tatum (23), Daniel This holte in 20 Minuten fünf Zähler (2 von 8 aus dem Feld), zwei Blocks und sieben Rebounds.

Phoenix Suns - Miami Heat 108:124

Weiter gut in Schuss sind neben Boston auch die Miami Heat (6:2) im Osten. Jimmy Butler führte das Team vom South Beach mit 34 Punkten zum 124:108 bei den Phoenix Suns. Nach der Halbzeitpause steuerte der erfahrene Goran Dragic zudem 20 seiner 25 Zähler bei und nahm den Suns die Luft zum Atmen. So gut starteten die Heat zuletzt 2012 mit einem gewissen LeBron James in ihren Reihen. Gegen den und seine L.A. Lakers geht es weniger als 24 Stunden nach Spielschluss auswärts an der Westküste.

aho

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Miami gut in Schuss: Butler und Dragic treffsicher von Downtown

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