Bauer und Jaeckel genießen "vollstes Vertrauen"

Fürth bangt um Mavraj

Fürths Mergim Mavraj wird an der linken Schulter behandelt

Schulterverletzung: Fürths Innenverteidiger Mergim Mavraj droht auszufallen. imago images

Mavraj verletzte sich beim jüngsten 3:1-Heimsieg gegen Darmstadt an der linken Schulter und konnte seitdem nicht trainieren. Im Abschlusstraining vor dem Auswärtsspiel in Sandhausen soll die Entscheidung fallen, ob der Innenverteidiger auflaufen kann oder nicht. "Mergim ist sein sehr wichtiger Spieler für uns, der uns mit seiner Art Fußball zu spielen viel Stabilität verleiht und seine Führungsrolle in der Mannschaft einbringt. Wenn er uns das Zeichen gibt, dass er spielen kann, dann wird er auch spielen. Sollte er Zweifel haben, dann nicht", erklärte Kleeblatt-Coach Stefan Leitl.

Als Alternativen für den Platz neben Kapitän Marco Caligiuri stehen mit Eigengewächs Maximilian Bauer (19) und Paul Jaeckel (21) gleich zwei junge Alternativen bereit. "Da hat niemand die Nase vorne. Es sind zwei unterschiedliche Spieler mit Stärken und Schwächen", schürt Leitl den Konkurrenzkampf und spricht beiden Talenten das Vertrauen aus: "Das sind zwei sehr talentierte junge Spieler. Sollte Mergim nicht spielen können, wird einer von beiden auflaufen und genießt unser vollstes Vertrauen."

SpVgg Greuther Fürth - Die letzten Spiele
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Spielersteckbrief Mavraj

Mavraj Mergim

2. Bundesliga - Tabelle
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SpVgg Greuther Fürth - Termine
Trainersteckbrief Leitl

Leitl Stefan

SpVgg Greuther Fürth - Vereinsdaten

Gründungsdatum

23.09.1903

Vereinsfarben

Weiß-Grün

Magerkost im "Fußball-Dorf"?

In Sandhausen erwartet Leitl kein Offensivfeuerwerk. Mit einem Torverhältnis von 11:12 ist der SVS der ultimative Minimalist der 2. Liga. "In erster Linie wird es ein Kampfspiel mit vielen Zweikämpfen - da muss man präsent sein und die wenigen Chancen, die sich einem bieten, nutzen", blickt der Trainer voraus. "Uns erwartet eine physisch starke Mannschaft, die über ein gutes Zweikampfverhalten verfügt. Ich glaube nicht, dass wir den Gegner unterschätzen sollten. Die Sandhäuser machen sich nach außen klein, wollen ein Fußball-Dorf sein. Trotzdem ist es eine Mannschaft, die sich über Jahre in der Liga etabliert hat und über einen qualitativ guten Kader verfügt. Wir sind gewarnt und gut vorbereitet."

Rang 5 ist trügerisch

Glaubt man der Tabelle, geht die fünftplatzierte Spielvereinigung als Favorit in den Vergleich mit dem vier Punkte schlechter auf Rang zehn stehenden SVS. Doch der Schein trügt: Die Weiß-Grünen haben fünf Zähler Rückstand auf den Aufstiegsrelegationsplatz, aber auch nur sechs Punkte Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz. "Es kann in beide Richtungen sehr schnell gehen", weiß Leitl. "Die Platzierung spielt für uns keine Rolle. Das bisher erzielte Ergebnis ist okay. Für uns ist es wichtig, kontinuierlich weiter zu punkten. Wir dürfen uns nicht zufrieden geben. Die Kunst liegt darin, die Leistung Woche für Woche zu bestätigen." Angefangen am Samstag in Sandhausen. "Wir können dort mit viel Selbstvertrauen auftreten. Es ist das letzte Spiel vor der Länderspielpause - da können wir nochmal alles raushauen."

cru