FC Homburg: Vor dem Topspiel in der Regionalliga Südwest

Stegerer: "Saarbrücken steht mehr unter Druck als wir"

FC Homburg-Spieler Tim Steger lacht.

Will gegen seinen Ex-Verein punkten: Tim Stegerer. imago images

Würden die Luginger-Schützlinge gewinnen, könnten sie auf nur vier Punkte an den Spitzenreiter aus Saarbrücken heranrücken - und das am letzten Spieltag der Hinrunde. Aus psychologischer Sicht sicherlich nicht der schlechteste Zeitpunkt. Theoretisch "ist alles möglich", sagte FCH-Torwart David Salfeld dem "Pfaelzischen Merkur". Die Nummer eins, von Juni 2014 bis 2017 im Kasten des 1. FC Saarbrücken, freut sich vor allem auf die Stimmung und die vielen Fans auf den Rängen. Zudem meinte er: "Natürlich wäre ein Sieg gegen den Tabellenführer etwas Besonderes."

Die Chancen darauf sieht Salfelds Teamkamerad Tim Stegerer ausgeglichen: "Saarbrücken will unbedingt aufsteigen und steht nach der Niederlage bei der SV Elversberg (0:3, d. Red.) schon mehr unter Druck als wir." Und "bei einer weiteren Niederlage wäre nicht nur Elversberg, sondern auch wir in Reichweite", sagte der 31-jährige Linksverteidiger, der seit Juni 2014 bei den Grün-Weißen spielt und zuvor zwei Jahre für die Blau-Schwarzen aktiv war. Er setze zudem darauf, "dass wir in Völklingen von Beginn an so auftreten wie zuletzt gegen Mainz (2:1, d. Red.) in der ersten Halbzeit". Sein Erfolgsrezept: "Hinten ganz wenig zulassen und in der Offensive konsequent unsere Chancen nutzen."

Homburg stark gegen Top-Teams

Dabei denkt Stegerer auch an die Erfolge seiner Homburger bei der SV Elversberg (3:2) und dem TSV Steinbach-Haiger (2:1) zurück. "Diese Ergebnisse zeigen, dass wir auch bei den Top-Teams der Liga gewinnen können", betonte Stürmer Damjan Marceta. "Warum nicht auch beim Liga-Ersten?" Schließlich könne man "befreiter aufspielen, weil der FCS mehr zu verlieren hat als wir", so Marceta. Homburg wiederum könnte mit einem Sieg wieder im Titelkampf mitmischen.

Laut dem Siegtorschützen gegen Mainz, Jannik Sommer, wissen beide Mannschaften, worum es geht. "Bei einer Niederlage wäre der Vorsprung des FCS auf uns und die Konkurrenz innerhalb von acht Tagen ganz schön zusammengeschmolzen. Diese Konstellation verspricht Hochspannung", so der 28-Jährige.

Die Konstellation verspricht Hochspannung.

Jannik Sommer

Zu euphorisch will man sich beim FC Homburg aber nicht geben. Schließlich sei der Gegner "aufgrund der Tabellenkonstellation und des Heimrechts" (Salfeld) in der Favoritenrolle. Der erste Vorsitzende, Herbert Eder, meinte lediglich: "Warten wir die Partie am Sonntag ab."

kon