Irischer Sprinter bei Deceuninck-QuickStep im Gespräch

Bennett verlässt Bora-hansgrohe - Ackermanns Weg zur Tour frei

Der Ire Sam Bennett wird in Zukunft nicht mehr für Bora-hansgrohe fahren

Der Ire Sam Bennett wird in Zukunft nicht mehr für Bora-hansgrohe fahren. imago images

Wie Bora-hansgrohe am Donnerstagvormittag mitteilte, wird Bennett das Team nach sechs gemeinsamen Jahren verlassen. Bennett ist mit 15 Siegen bei UCI-Rennen im Jahr 2015 der erfolgreichste Sprinter. Bora-hansgrohe beendete die Saison 2019 in der Teamwertung auf Rang zwei. "Vor diesem Hintergrund wurde es allerdings zunehmend schwieriger, die Ziele des Teams sowie des Fahrers in Einklang zu bringen", heißt es zur Begründung der Trennung.

Konkret äußerte Bennett Unzufriedenheit mit seiner Rolle im Team. Denn hinter Peter Sagan und Ackermann war er trotz aller Erfolge nur die Nummer drei in der Hierarchie. So fehlte er in diesem Jahr beim Giro, bei dem Ackermann gleich bei seinem Debüt die Punktewertung für sich entscheiden konnte. Auch für das Tour-Aufgebot wurde Bennett nicht nominiert, in Frankreich führte Sagan Bora-hansgrohe an. So blieb für ihn nur ein Start bei der Vuelta übrig.

Bennett zu Deceuninck-QuickStep? - Ackermann kann mit Tour-Start planen

Nun also sucht Bennett eine neue Herausforderung. Wohin sein Weg ihn führen wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Allerdings soll der 29-Jährige bei Deceuninck-QuickStep auf dem Zettel stehen. Die belgische Equipe ist nach dem Abgang des Italieners Elia Viviani zu Cofidis auf der Suche nach einem neuen Sprinter.

Durch den Abgang Bennetts wird auch die Saisonplanung für Ackermann einfacher. Denn bisher wusste der 25-Jährige nicht, bei welcher der drei großen Landes-Rundfahrten er in der Saison 2020 starten wird. Sein Ziel sei sein Debüt bei der Tour, dieses wird er sich nun wohl erfüllen können.

jer