Keine Preise für Hot Dogs und Pommes

Football Manager 2020: "Wir sind kein Tycoon-Spiel"

Warum der Football Manager kein Tycoon-Spiel ist.

Warum der Football Manager kein Tycoon-Spiel ist. kicker eSport

Die Fans der FM-Reihe lieben die Fußball-Manager-Simulation genau wegen dem einzigartigen Look. Nicht knallig bunt und stringent einer Linie folgend, damit hat sich die Serie in den mittlerweile 15 Jahren einen Namen gemacht. Der Football Manager legt keinen großen Wert auf eine lustige Aufmachung. Man könnte die Darstellung fast schon etwas humorlos nennen. In diesem Jahr stehen wieder das Spielertraining, die Taktik und vor allem die Entwicklung der Spieler im Mittelpunkt. Nebenschauplätze finden hier keinen Platz. Die Frau zum Essen ausführen, Autos oder Wohnungen kaufen, wie man es aus EAs Fußball Manager kannte, das gibt es alles nicht in der Version von Sports Interactive.

Fußball-Manager machen so was nicht

Seitdem die Manager-Simulation die Bundesliga beinhaltet, steht das Spiel auch in Deutschland stärker im Mittelpunkt. Mit der größeren Aufmerksamkeit wagen sich mehr Fans des alten EA-Ablegers an das Spiel des britischen Studios. Wie Studio Manager Miles Jacobsen selbst erzählt, wirken die Spieler dann manchmal etwas irritiert. "Man könne so wenig machen", sei ein übergeordnetes Feedback. Die Kommentare wären aber keinesfalls negativ, man müsse es den Usern nur erklären, warum gewisse Dinge im Football Manager 2020 nicht möglich sind.

Was die deutschen Fans unter anderem an den anderen Simulationen mochten und auch im FM fordern, sei die Festlegung von Ticket- oder Hot Dog-Preisen. Dass diese Fragen häufiger kommen, zeigt sich auch an der Reaktion von Jacobson, der seiner Aussage mit einem Schlag auf dem Tisch Nachdruck verleiht. "Wir machen kein Tycoon-Spiel, wir machen ein Fußball-Manager-Spiel und Fußball-Manager machen so was nicht." Würde man das einmal klarstellen, verstünden das auch die meisten.

Nicole Lange