3. Liga

1. FC Magdeburg-Coach Stefan Krämer: "Behrens bleibt im Kasten"

Magdeburg: Trotz Rückkehr von Stammtorwart Brunst

Krämer: "Behrens bleibt im Kasten"

Magdeburgs Morten Behrens mit dem Ball in seinen Händen.

Lässt den Ball nur selten an sich vorbei: Morten Behrens. imago images

Laut "Volksstimme.de" sieht Krämer "aktuell keinen Grund, einen Wechsel im Tor vorzunehmen". Für den 52-Jährigen zählt nur das Leistungsprinzip - und darin wusste Behrens zu überzeugen. Sieben Mal stand er in dieser Saison auf dem Feld. Dabei kassierte er gerade einmal vier Gegentreffer. Der notenbeste Magdeburger (kicker-Notendurchschnitt 3,00) spielte in dieser Zeit auch drei Mal zu Null.

Gleichzeitig kassierte die Mannschaft gerade einmal eine Niederlage (0:1 gegen Rostock). Deshalb legte sich der Coach nach einem intensiven Austausch mit Torwarttrainer Matthias Tischer fest: Behrens bleibt trotz der Rückkehr des wochenlang ausgefallenen Alexander Brunst im Kasten. Schließlich habe "Morten es in den sieben Spielen richtig gut gemacht" und "stabil gehalten".

Spielersteckbrief Brunst

Brunst Alexander

Spielersteckbrief M. Behrens

Behrens Morten

"Morten hat eine beachtliche Ruhe, er ist mental extrem weit. Diese Ruhe strahlt er auch im Spiel aus."

Stefan Krämer

Überhaupt erst zum Zug gekommen war Behrens durch eine Blinddarm-Operation seines Konkurrenten. An ihm zu schätzen weiß sein Trainer vor allem eins: "Morten hat eine beachtliche Ruhe, er ist mental extrem weit. Diese Ruhe strahlt er auch im Spiel aus, das kann man kaum trainieren. Ich hatte deshalb nie Bedenken, ihn nach dem Ausfall von Alexander zu bringen." Was zusätzlich für ihn spricht: Der 22-Jährige ist trotz seines noch jungen Alters sehr unaufgeregt. "Ich mache mir nicht so viele Gedanken, bereite mich auf jedes Spiel gleich vor - ob wir vor 5000 oder 50.000 Zuschauern spielen", erklärte er.

Zudem ist er auch mit dem Ball am Fuß stark. Deshalb wird er häufig von seinen Mitspielern eingebunden und kann unaufgeregt auf Rückpässe in Bedrängnis reagieren. "Wir sind dadurch nicht so leicht pressbar. Es ist immer gut, wenn der Torhüter fußballerisch stark ist", so Krämer. Sollte die Neue Nummer eins weiterhin so souverän halten, wird es Brunst demnach auch in Zukunft schwer haben, in den Kasten zurückzukehren.

Der Konkurrenzkampf bleibt weiter offen

Nichtsdestotrotz macht der Coach dem 24-Jährigen Mut: "Wir haben zwei gute Torhüter, Alexander ist keinesfalls abgeschrieben. Die Reihenfolge kann sich auch wieder ändern, der Konkurrenzkampf ist offen." Im Spiel gegen die Reserve des FC Bayern am Sonntag (13 Uhr, LIVE! auf kicker.de) wird er aber vorerst auf der Bank Platz nehmen müssen.

kon