Kaiserslautern unter dem Trainer so schlecht wie noch nie

Schommers: "Nicht in Panik verfallen"

1. FC Kaiserslautern-Trainer Boris Schommers zeigt mit dem Finger nach oben.

Möchte gerne wieder weiter nach oben: Boris Schommers. imago images

Beim 1. FC Kaiserslautern herrscht genau eine Woche nach dem Pokalsieg gegen den 1. FC Nürnberg (6:5 i.E.) wieder Ernüchterung. Nachdem man beim 2:3 in Würzburg erneut in der Liga verlor, fiel die Mannschaft von Schommers auf Platz 18 in der 3. Liga ab. Der Coach nannte das: "Vom Himmel in die Hölle."

Seit dem Abstieg aus der Bundesliga war kein Trainer schlechter

Der 40-Jährige ist daran selbst nicht ganz unschuldig. Immerhin schnitt seit dem Bundesligaabstieg 2012 kein Trainer der Roten Teufel schlechter ab als der gebürtige Leverkusener. Seine nüchterne Bilanz in der Liga: Nur vier Punkte aus sechs Spielen. Den einzigen Dreier holte man gegen das zu diesem Zeitpunkt sieglosen Tabellenschlusslicht FC Carl Zeiss Jena (3:1).

Immer wieder unterlaufen den Spielern individuelle Fehler. Auch bei der ersten Heimniederlage gegen die Kickers war wieder einer dazugekommen: Kapitän Christoph Heimlein erzielte erst ein Eigentor und flog im Anschluss auch noch mit Gelb-Rot vom Platz. Noch dazu fehlte bei einigen Akteuren, wie so oft, die Einsatzbereitschaft. Deshalb sagte Verteidiger André Hainault: "Es gibt keine Entschuldigung. Wenn wir aus diesem Spiel nichts lernen, dann haben wir erst richtig verloren." Auch sein Trainer haderte nach der Niederlage: "Warum wir so aufgetreten sind, kann ich mir nicht erklären."

Trotz all der Rückschläge werde man in der Pfalz aber "nicht in Panik verfallen", gab sich der Coach kämpferisch. Im Spiel gegen den KFC Uerdingen am Samstag (14 Uhr, LIVE! auf kicker.de) haben er und sein Team sogar theoretisch die Chance, die Abstiegsränge zu verlassen. Andernfalls könnte man sogar noch vom Tabellen-19., Preußen Münster, überholt werden.

kon