Dämpfer im Aufstiegsrennen

Lok Leipzig: Keeper Wenzel fällt aus

Lokomotive Leipzig-Keeper Lukas Wenzel (in blau) bei einer Parade.

Wird in nächster Zeit nicht mehr fliegen können: Lukas Wenzel. imago images

Wenzel, eigentlich auch nur der Ersatz des verletzten Stammkeepers Benjamin Kirsten, war beim Abschlusstraining vor der Begegnung gegen den FSV Union Fürstenwalde (2:2) umgeknickt. Schon kurz danach meinte Trainer Wolfgang Wolf: "Lukas wird uns wohl länger fehlen."

Der 62-Jährige sollte Recht behalten. Die bittere Diagnose: Bänderriss und starkes Knöchelödem im Sprunggelenk. Der bis dato stark aufspielende 20-Jährige wird den Sachsen damit aller Voraussicht nach vier bis sechs Wochen lang fehlen. Daher müsse der Aufstiegsaspirant (nur zwei Punkte hinter Platz eins) sich "leider darauf einstellen, dass Lukas dieses Jahr nicht mehr im Tor stehen wird. Ich drücke ihm die Daumen, dass er schnell wieder fit wird und wir auf seine Dienste zurückgreifen können", so der Coach.

Spielersteckbrief Kirsten

Kirsten Benjamin

Spielersteckbrief L. Wenzel

Wenzel Lukas

Trainersteckbrief Wolf

Wolf Wolfgang

Bis zu Wenzels vollständigen Genesung wird wohl Torwart Nummer drei, Herbert Schrötterl, spielen. Der 25-Jährige war selbst erst aufgrund der Verletzung Kirstens im Laufe der Saison verpflichtet worden. Bereits in der Partie gegen Fürstenwalde hütete er das Tor. Dabei stand er direkt im Mittelpunkt: Er verursachte den Elfmeter zum zwischenzeitlichen 1:1.

kon