Bundesliga

Kevin Vogts Warnung vor "Stolperstein Köln"

Hoffenheim: Kramaric-Einsatz zumindest fraglich

Vogts Warnung vor "Stolperstein Köln"

"Wir fahren mit breiter Brust nach Köln": Hoffenheims Kapitän Kevin Vogt. imago images

"Wenn wir nicht 100 Prozent Leistung bringen, ist jeder Gegner für uns ein Stolperstein", weiß der TSG-Kapitän, der von 2014 bis 2016 bei den derzeit kriselnden Rheinländern unter Vertrag stand. Natürlich aber strahlt der 28-Jährige Selbstbewusstsein aus: "Wir fahren mit breiter Brust nach Köln." Vogt persönlich auch mit warmem Herzen: "Heidelberg ist zwar aktuell meine Heimat, aber es zieht mich immer wieder nach Köln. Die Familie meiner Freundin wohnt da, nach der Karriere wird es mich wieder dahinziehen."

Doch zunächst steht das Sportliche im Fokus. Und dabei kann die Partie gegen Paderborn als Blaupause für die TSG herhalten, denn beim 3:0 ließ Hoffenheim vom Start weg nichts anbrennen. Und auch als die Elf von Trainer Alfred Schreuder offensiv in den Schonmodus überging, verteidigte sie hochseriös. "Du musst es erstmal schaffen, die Konzentration über 90 Minuten so hochzuhalten, dass du nicht in einen Konter läufst", lobt Vogt die Aufmerksamkeit der Kollegen.

Kein Risiko bei Kramaric

Ob zu diesen am Freitagabend (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) dann auch wieder Andrej Kramaric zählt? Der Kroate saß sowohl im DFB-Pokal in Duisburg als auch gegen den SCP nur auf der Bank. Sein Ende August operiertes Knie schmerzte erneut. Im Zweifelsfall, so hieß es bei der TSG, hätte er eingreifen können, was angesichts seiner Kadernominierung nur logisch ist. Am Montag trainierte die wichtigste Offensivkraft der Kraichgauer jedoch lediglich individuell, am Dienstag ebenso. Nach kicker-Informationen ist der operierte Schleimbeutel in Ordnung, lediglich die Kapsel reagierte - nichtsdestotrotz ist ein Kramaric-Einsatz in Köln zumindest fraglich. In Hoffenheim will man nach der langen Pause des Schlüsselspielers im Sommer kein Risiko eingehen.

Benni Hofmann