Europa League

Zuversicht bei Plea, Thuram angeschlagen

Elvedi-Einsatz gegen AS Rom wackelt

Zuversicht bei Plea, Thuram angeschlagen

Klappt's gegen Rom? Marcus Thuram und Alassane Plea (r.).

Klappt's gegen Rom? Marcus Thuram und Alassane Plea (r.). imago images

Am Dienstag zeigte sich Plea wieder auf dem Trainingsplatz. Sprinten, Passen, alles klappte, die Signale, die der Franzose aussendete, waren positiv. Im Ligaspiel bei Borussia Dortmund (0:1) Mitte Oktober hatte sich der Franzose eine Muskelverletzung zugezogen - nach einem Traumstart in die Saison mit vier Treffern und fünf direkten Torvorlagen an den ersten acht Bundesligaspieltagen. Zumindest als Joker dürfte Plea für das Rom-Spiel infrage kommen. "Es sah ganz gut aus. Jetzt müssen wir schauen, was das morgige Abschlusstraining noch bringt", sagte Trainer Marco Rose.

Bei Elvedi muss man von Tag zu Tag schauen

Ein Fragezeichen steht dagegen hinter dem Mitwirken von Nico Elvedi. Der Innenverteidiger musste am Samstag beim 2:1-Erfolg in Leverkusen in der 69. Minute mit Problemen im Oberschenkel vom Platz. Der Schweizer trainierte nicht mit der Mannschaft, wurde stattdessen behandelt. "Bei Nico müssen wir von Tag zu Tag schauen", wagte Rose keine Prognose, ob er gegen Rom auf Elvedi bauen kann.

Zuversichtlicher fiel die Einschätzung des Trainers bei Marcus Thuram aus. Auch der seit Wochen überragende Stürmer (sechs Tore und drei Assists in den vergangenen sieben Pflichtspielen) musste in Leverkusen vorzeitig runter. Den Franzosen plagen Kniebeschwerden. "Eine Überlastungserscheinung, bei der wir vorsichtig sein müssen", so Rose. "Ich hoffe aber, dass wir es bis Donnerstag hinkriegen."

Das gilt auch für Ramy Bensebaini, der in Leverkusen aufgrund von muskulären Problemen im Oberschenkel fehlte. Weite Teile des Trainings konnte der Linksverteidiger am Dienstag absolvieren. Gute Nachrichten auch bei Raffael und Fabian Johnson, die nach ihren Verletzungspausen langsam den Anschluss finden. Rose: "Für sie war es nach ihrer Reha ein Teileinstieg, da müssen wir noch vorsichtig sein."

Jan Lustig

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