Neuer Coach beim Dritten der Regionalliga Bayern

Schweinfurter Trainerwechsel: Strobl übernimmt von Wenzel

Tobias Strobl im Mai 2019

Tobias Strobl ist neuer Chefcoach des 1. FC Schweinfurt 05. imago images

"Ein wichtiger Grund für diese Entscheidung war die Entwicklung in den letzten Wochen, speziell im vergangenen Monat. Die Leistungen haben uns gezeigt, dass wir uns nicht so entwickelt haben, wie wir es uns gewünscht haben. Deswegen waren wir uns einig, dass Handlungsbedarf besteht", begründete Björn Schlicke, Sportlicher Leiter beim 1. FC Schweinfurt 05, die sofortige Freistellung von Wenzel, der im Sommer 2018 den Posten übernommen hatte.

Seit dem Aus im bayrischen Landespokal Anfang Oktober (1:2 bei Viktoria Aschaffenburg) ist der FCS in der Regionalliga Bayern sieglos: Aus fünf Spielen holten die Schnüdel nur zwei Punkte, dabei waren auch die Topspiele in Bayreuth (1:3) und gegen Spitzenreiter Türkgücü München (1:1).

Schweinfurt will mit Strobl angreifen

"Uns als Verein ist es nach wie vor wichtig, trotz der Einschläge der letzten Wochen in der Regionalliga Bayern 2019/2020 nicht aufzugeben", meint Schlicke zudem - und präsentierte schon am Nachmittag einen neuen Cheftrainer. Tobias Strobl, der in der Regionalliga Bayern schon den TSV 1860 Rosenheim und zuletzt die zweite Mannschaft des FC Ingolstadt betreute, leitete schon die Einheit am Dienstagnachmittag.

Es war uns wichtig, einen Trainer einzustellen, der diese Dynamik mitbringt und die genannten Attribute erfüllt.

Björn Schlicke, Sportlicher Leiter des 1. FC Schweinfurt 05

"Tobias Strobl steht in meinen Augen für attraktiven, leidenschaftlichen und spielfreudigen Fußball", erklärt Schlicke. "Es war uns wichtig, einen Trainer einzustellen, der diese Dynamik mitbringt und die genannten Attribute erfüllt." Strobl selbst, der bis Mitte 2021 unterschrieb, charakterisiert sich selbst als "emotionalen Trainer" und meint: "Ich glaube, es ist im Fußball enorm wichtig, dass man diese Emotionalität den Spielern vorlebt."

Strobl will Leidenschaft und Bereitschaft vermitteln

Mit dieser geht der 32-jährige Strobl nun sein kurzfristiges Ziel an: "Natürlich ist es mir wichtig, mit der Mannschaft wieder in die Erfolgsspur zu kommen, den Spielern Leidenschaft und Bereitschaft wieder mit auf den Weg zu geben." Am Samstag (14 Uhr) gibt es für die Schnüdel im Heimspiel gegen Fürth II die erste Bewährungschance unter Strobl.

bru